(openPR) Künstlerische Abschlussarbeiten an ungewöhnlichem Ort präsentiert – Am Freitag, dem 15. August 2014 um 17:00 Uhr, lädt die 19. Internationale Sommerakademie Wismar für Architektur, Design und Kunst auf den Ponton am Alten Hafen beim Baumhaus in der Hansestadt Wismar zur Vernissage ihrer Abschlussausstellung ein.
Drei Wochen lang, seit Montag, dem 28. Juli 2014, arbeiten an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar 16 Teilnehmer aus China, Deutschland, Lettland, Russland und der Ukraine gemeinsam mit der Malerin Julia Bornefeld und dem Bildhauer Florian Goldmann zum Thema „Die Peripherie der Idylle“. Neben dem interdisziplinär angelegten Hauptkurs werden drei Einführungskurse zu Produktdesign, Druck und Fotografie angeboten. Die Ergebnisse des dreiwöchigen künstlerischen Arbeitens, von Zeichnungen über Fotografien bis zu Materialexperimenten aus Beton, werden während des Schwedenfestes auf der schwimmenden Ausstellungsfläche hinter dem Baumhaus im Alten Hafen in Wismar zu sehen sein. Von Samstag, dem 16. August, bis Sonntag, dem 17. August 2014, ist die Ausstellung jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Bereits die Eröffnung der diesjährigen Internationalen Sommerakademie war von zahlreichen Impressionen geprägt. Im Anschluss an die Begrüßung durch den Initiator und künstlerischen Leiter Prof. Valentin Rothmaler und dem Projektleiter Prof. Achim Hack fand eine Führung von Stefan Langer, Bereichsleiter Stadtreinigung beim Entsorgung- und Verkehrsbetrieb Wismar, mit Fokus auf die Abfallwirtschaft der Hansestadt Wismar statt. Den Blick auf ungewöhnliche Orte in der Region gerichtet, haben die Teilnehmer erste Ideen und Bezüge für ihr Arbeiten im Hauptkurs entwickeln können. Zeichnen an der Kaikante des Technologie und Gewerbezentrums in Wismar oder am Kreidefelsen auf der Insel Rügen sowie die Entdeckung von denkwürdigen Orten wie dem KdF-Seebad in Prora standen in der ersten Woche auf dem Plan. Ein gemeinsamer Segeltörn, Exkursionen nach Hamburg und Lübeck sind jeweils an den Wochenenden ein zusätzliches Freizeitangebot.
Fotografie, Malerei oder Zeichnungen sind als künstlerisches Ausdrucksmittel im Hauptkurs ebenso gefragt wie die Inszenierungen von Objekten oder Installationen innerhalb eines architektonisch strukturierten Stadtgebietes und eines Landschaftsraumes. Im Einführungskurs Produktdesign mit dem Industriedesigner Stephan Schulz ist Beton das bevorzugte Arbeitsmaterial, um den experimentellen Designprozess nach der Versuchs- und Irrtumsmethode „Trial-and-Error“ zu erfahren und über das Materialexperiment zur Problemlösung zu gelangen. Hoch-, Flach- und Tiefdruck sowie Siebdruck sind neben Studioaufnahmen und der professionellen digitalen Bildbearbeitung Themen der Einführungskurse Druck mit dem Diplom-Designer Olaf Anders und Fotografie mit der Fotografin Iris vom Stein.










