openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Weg mit den Faschistischen Relikten - JUNGE UNION startet Plakataktion

20.04.200616:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Weg mit den Faschistischen Relikten - JUNGE UNION startet Plakataktion
Plakat zur Aktion
Plakat zur Aktion

(openPR) Mehr als 60 Jahre sind seit dem Ende des zweiten Weltkrieges und dem Sturz des faschistischen Terrorregimes von Benito Mussolini vergangen. Mehr als 60 Jahre, in denen Italien Zeit gehabt hätte, seine eigene Geschichte aufzuarbeiten und sich von der Ideologie des Faschismus zu verabschieden. Geschehen ist nichts von alledem.



Im Gegenteil, noch immer gibt es Politiker, die ungestraft, den Duce Mussolini, als größten Staatsmann des Jahrhunderts bezeichnen, oder das Terrorregime der Faschisten verharmlosen, indem sie behaupten, dass es politische Gegner einfach in den Urlaub geschickt hätte.

Besonders schlimm ist die Situation aber in Südtirol, denn wer hierzulande durch unsere Städte und Dörfer fährt, wird beinahe an jeder Straßenecke auf Faschistische Relikte stoßen, die noch immer den Faschismus und die Unterdrückung der Südtiroler verherrlichen.

Das Siegesdenkmal, die Beinhäuser, das Mussolinirelief, der Kapuziner Wastl, die faschistischen Ortsnamen und unzählige weitere Relikte, sind dabei nur die Spitze des faschistischen Eisberges in Südtirol.

Bis heute weigert sich der italienische Staat, diese Schandflecken zu entfernen, oder gar nur zu dokumentieren und so haben diese Relikte nicht die Funktion von Mahnmalen, sondern erfüllen noch immer ihren propagandistischen Zweck.

Anstatt sich von diesen Relikte zu distanzieren und sie endlich zu entfernen, werden sie von einem großen Teil der Italiener jedoch als identitätsbildend und Zeugnisse der „glorreichen“ Vergangenheit empfunden.

Würden derartige Denkmäler in Deutschland oder Österreich stehen, würde es wohl zu einem internationalen Skandal kommen. Nicht so aber in Südtirol, denn hierzulande wird die Verherrlichung des Faschismus sogar noch vom italienischen Staat gefördert, der erst in diesen Tagen, das Siegesdenkmal in Bozen, mit großem Aufwand restaurieren lässt.

Diese Relikte sind nicht nur eine Schande für ein „demokratisches“ Land, sondern auch eine Beleidigung für uns Südtiroler, da sie zum Zwecke der Italienisierung und Demütigung unseres Landes gebaut wurden.

Die Junge Union der Union für Südtirol, will diese Verherrlichung des Faschismus und die damit verbundene Beleidigung und Demütigung der Südtiroler, nicht länger hinnehmen und fordert daher die sofortige Beseitigung aller faschistischen Relikte in Südtirol.

„Italien hatte über 60 Jahre Zeit, diese Schandflecken zu entfernen, jetzt ist unsere Geduld am Ende. Wir Südtiroler werden uns nicht länger die täglichen Beleidigungen, die von diesen Denkmälern ausgehen, gefallen lassen und fordern daher deren sofortige Schleifung. Wir können und werden auch keine Rücksicht mehr auf die Gefühle derjenigen Italiener nehmen, die an diesen faschistischen Relikten hängen, denn Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen. Auf die Gefühle von uns Südtiroler hat auch nie jemand Rücksicht genommen und wer heute, in einem „demokratischen“ Land, noch immer in der Verherrlichung des Faschismus, seine Identität zu finden glaubt, hat ohnehin keine Rücksichtnahme verdient,“ so Sven Knoll, Jugendkoordinator der Union für Südtirol.

In einer groß angelegten Pressekonferenz, hat die Junge Union der Union für Südtirol, heute Vormittag, auf dem Gerichtsplatz in Bozen, zu Füßen des Mussolini Reliefs, ihre Kampagne zur Beseitigung der Faschistischen Relikte vorgestellt.

Der Presse wurde dabei das Plakat zur Aktion vorgestellt, welches in den kommenden Wochen in ganz Südtirol und in Innsbruck zu sehen sein wird.

Das Plakat, das unter dem Motto steht: „Südtirol - noch immer von Italien gedemütigt“, zeigt eine kleine Auswahl der schlimmsten Faschistischen Relikte in Südtirol und unterstreicht dabei die Forderung der Jungen Union, nach deren endgültigen Beseitigung.

Zeitgleich wurde der Presse auch eine Homepage vorgestellt, welche von der Jungen Union erstellt wurde. Unter der Internatadresse: www.faschistische-relikte.bz.st können sich alle Interessierten darüber informieren, welche Relikte es in Südtirol eigentlich gibt und kurz etwas über deren Entstehung und Bedeutung erfahren.

Im Zuge dieser Aufklärungskampagne, wird die Junge Union in den kommenden Monaten auch im ganzen Land Vorträge und Diskussionsabende veranstalten. Den Auftakt dazu bildet eine große Podiumsdiskussion am Mittwoch 3. Mai auf der Uni in Innsbruck.

Podiumsdiskussion:

Faschistische Relikte in Südtirol
Was tun damit?

Mittwoch 3. Mai
19:30 Uhr
Uni Innsbruck (GeiWi)
Hörsaal 4

Begleitend zur Aktion in Südtirol, wird die Junge Union auch eine Anfrage im Europaparlament stellen, um in Erfahrung zu bringen, wie die staatlich geförderte Verherrlichung des Faschismus in Südtirol, mit dem europäischen Gedanken von Minderheitenschutz und Demokratie zu vereinbar ist. Anlass dazu bietet ganz aktuell auch die Äußerung des Europarates, welcher mit großer Sorge ein Aufflammen von faschistischem und nationalsozialistischem Gedankengut in Europa feststellt.

„Nachdem Italien von sich aus nicht bereit ist, diese Faschistischen Schandflecken zu entfernen und endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen, werden wir Italien eben international, wegen seiner inakzeptablen Verherrlichung des Faschismus, bloßstellen“, so Sven Knoll.

Mit dieser groß angelegten Kampagne, möchte die Junge Union der Union für Südtirol, die Bevölkerung wachrütteln und auf die noch immer andauernde Demütigung durch die Faschistischen Relikte hinweisen.

Kein einziges der Relikte, die in der Zeit des Faschismus in Südtirol errichtet wurden, wurde vom italienischen Staat aus Einsicht über das Unrecht der Faschisten entfernt. Hätten die Südtiroler nicht Denkmäler wie den „Aluminium Duce“ einfach in die Luft gesprengt, sie würden wohl mit Sicherheit noch heute stehen.

In all den Jahren hat Italien kein einziges Wort der Entschuldigung und keine einzige Geste der Wiedergutmachung an die Südtiroler gerichtet.

Vor allem aber, hat Italien nichts aus seiner eigenen Geschichte gelernt.

Was für ein Armutszeugnis!

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 84174
 3303

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Weg mit den Faschistischen Relikten - JUNGE UNION startet Plakataktion“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von UNION FÜR SÜDTIROL

Bild: Mussolini-Kalender 2007 - Reinhild Campidell: Beleidigung für SüdtirolBild: Mussolini-Kalender 2007 - Reinhild Campidell: Beleidigung für Südtirol
Mussolini-Kalender 2007 - Reinhild Campidell: Beleidigung für Südtirol
Die Meraner Gemeinderätin der UNION FÜR SÜDTIROL, Reinhild Campidell, übt scharfe Kritik am Verkauf von Mussolini-Kalender für das Jahr 2007 an den Südtiroler Zeitungsgeschäften. Seit wenigen Tagen gibt es nun zum vierten Mal in Folge einen Kalender über den faschistischen Diktator Benito Mussolini in Südtirol zu kaufen."Dies ist eine Provokation gegenüber den SüdtirolerInnen, die massiv unter der faschistischen Unterdrückung in Südtirol zu leiden hatten", so Reinhild Campidell und fordert die sofortige Einstellung des Verkaufs. Es ist nicht…
Bild: Mussolini, Tramins vergessener EhrenbürgerBild: Mussolini, Tramins vergessener Ehrenbürger
Mussolini, Tramins vergessener Ehrenbürger
Der faschistische Diktator Benito Mussolini ist Ehrenbürger der Marktgemeinde Tramin an der Weinstraße. Die Gemeinderäte der UNION FÜR SÜDTIROL in Tramin stießen bei ihren Recherchen auf einen Beschluss des Traminer Gemeinderates aus dem Jahre 1924, wonach am 16. Mai jenes Jahres „Seiner Exzellenz" die höchste Auszeichnung der Gemeinde verliehen wurde. Mittels Beschlussantrag, der bereits eingereicht wurde, wollen die vier Traminer Unions-Gemeinderäte, Peter Geier, Stefan Zelger, Markus Trebo und Christine Kofler Weis nun den Widerruf des Bes…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Faschistische Parolen in MeranBild: Faschistische Parolen in Meran
Faschistische Parolen in Meran
… und zeugen von einer menschenverachtenden und grausamen Ideologie. In diesem Zusammenhang erinnert Sven Knoll auch daran, dass insbesondere in Meran noch viele weitere Relikten zu finden sind, die die Gewaltherrschaft des Faschismus und die damit verbundene Unterdrückung der Südtiroler verherrlichen. Unsere Gesellschaft kann und darf derartige Auswüchse …
Bild: Böhmische Erbschaften-neuer Roman von Gerhard ZázworkaBild: Böhmische Erbschaften-neuer Roman von Gerhard Zázworka
Böhmische Erbschaften-neuer Roman von Gerhard Zázworka
… heutiger Sicht kritisch die Beziehung zwischen Deutschen und Tschechen, die eine Jahrhunderte alte Geschichte hat. Der Brennpunkt seines Buches ist auf die Jahre der faschistischen Gewaltherrschaft zwischen 1938 und 1945 gerichtet. Wir erleben einen Rückblick auf diese für Tschechen und jüdische Bürger dramatischen Jahre, deren Ereignisse zur Aussiedlung …
Bild: Nazi Grenzstein am Brenner - Entfernung des HakenkreuzesBild: Nazi Grenzstein am Brenner - Entfernung des Hakenkreuzes
Nazi Grenzstein am Brenner - Entfernung des Hakenkreuzes
Als herausragenden Erfolg im Kampf gegen die faschistischen Relikte in Südtirol, bezeichnet der Jugendkoordinator der Union für Südtirol Sven Knoll, die Entfernung des Hakenkreuzes, vom „Grenzstein“ am Brenner. Im Zuge der Kampagne der Jungen Union der Union für Südtirol, gegen die faschistischen Relikte in Südtirol, wurde auch dieser Nazi „Grenzstein“ …
Junge Union: BGL verstößt gegen den Generationenvertrag und gefährdet die Langenfelder Schuldenfreiheit
Junge Union: BGL verstößt gegen den Generationenvertrag und gefährdet die Langenfelder Schuldenfreiheit
… mit Augenmaß, welche darauf achtet, keine Schulden zu machen und gleichzei-tig Reserven für finanziell schwächere Zeiten schafft, ist generationengerecht und verantwor-tungsvoll, weiß die Junge Union Langenfeld. Dieses Credo werde in Langenfeld seit 2008 gelebt und durch die CDU und den Bürgermeister vorbildlich weiterverfolgt. Die Junge Union unterstützt …
Bild: Mussolini, Tramins vergessener EhrenbürgerBild: Mussolini, Tramins vergessener Ehrenbürger
Mussolini, Tramins vergessener Ehrenbürger
… hinweist", so Fraktionssprecher Stefan Zelger, "allerdings scheint eine ehrliche Auseinandersetzung schwierig, in einem Land, dass auch 61 Jahre nach Mussolinis Tod immer noch von faschistischen Relikten durchzogen und dessen menschenverachtendes Gedankengut noch immer mehr als nur salonfähig ist", so Zelger weiter. Da Mussolini in jenen Maitagen 1924 auch in …
Bild: JUNGE UNION kritisiert: Nazi-Grenzstein am BrennerBild: JUNGE UNION kritisiert: Nazi-Grenzstein am Brenner
JUNGE UNION kritisiert: Nazi-Grenzstein am Brenner
… deutlich sichtbares Hakenkreuz, welches wohl nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich 1938, dort angebracht wurde. Im Zuge der Kampagne der Jungen Union gegen die Faschistischen Relikte in Südtirol, haben wir immer betont, dass wir sowohl den Faschismus als auch den Nationalsozialismus gleichermaßen verurteilen und daher auch die Beseitigung von …
Bild: „Music Your Life“ - Kampagne für aktives Musizieren geht in die zweite RundeBild: „Music Your Life“ - Kampagne für aktives Musizieren geht in die zweite Runde
„Music Your Life“ - Kampagne für aktives Musizieren geht in die zweite Runde
Nach dem erfolgreichen Start von „Music Your Life“ in 2007, geht die bundesweite Plakataktion am 31. Oktober 2008 in die zweite Runde. „Music Your Life!“ weist auf die große Bedeutung aktiven Musizierens hin und soll vor allem Jugendlichen Lust machen, selbst ein Instrument zu spielen. Initiator der Kampagne ist die Society of Music Merchants (SOMM e.V.), …
Neuerliche Ausschreitungen italienischer Fußballfans - Beleidigungen nicht länger hinnehmen
Neuerliche Ausschreitungen italienischer Fußballfans - Beleidigungen nicht länger hinnehmen
… Italiener gegenüber der Tiroler Bevölkerung in Südtirol hegen, so Sven Knoll Jugendkoordinator der Union für Südtirol. Die Bilder von hunderten Jugendlichen, die ihren Arm zum Faschistischen Gruß heben und dabei laut grölend die einheimische Bevölkerung beschimpfen, sind erschreckend und abstoßend, vor allem aber, geben sie Anlass zur größten Sorge. Die …
Antisemitismus ächten - der Opfer des 9. November 1938 gedenken, heißt
heute Verantwortung zeigen
Antisemitismus ächten - der Opfer des 9. November 1938 gedenken, heißt heute Verantwortung zeigen
… Konsequenz zu ziehen und für einen Ausschluss der Träger antisemitischer und ausländerfeindlicher Ansichten aus der Fraktion der CDU/CSU zu sorgen. 65 Jahre nach den faschistischen Überfällen auf Jüdinnen und Juden in Deutschland, auf Gotteshäuser, Geschäfte, Wohnungen, mit denen der Holocaust seinen Anfang nahm, steht die Vorsitzende der Unionsfraktion …
Bild: Mussolini-Kalender 2007 - Reinhild Campidell: Beleidigung für SüdtirolBild: Mussolini-Kalender 2007 - Reinhild Campidell: Beleidigung für Südtirol
Mussolini-Kalender 2007 - Reinhild Campidell: Beleidigung für Südtirol
… Mussolini-Kalender für das Jahr 2007 an den Südtiroler Zeitungsgeschäften. Seit wenigen Tagen gibt es nun zum vierten Mal in Folge einen Kalender über den faschistischen Diktator Benito Mussolini in Südtirol zu kaufen."Dies ist eine Provokation gegenüber den SüdtirolerInnen, die massiv unter der faschistischen Unterdrückung in Südtirol zu leiden hatten", …
Sie lesen gerade: Weg mit den Faschistischen Relikten - JUNGE UNION startet Plakataktion