(openPR) Als herausragenden Erfolg im Kampf gegen die faschistischen Relikte in Südtirol, bezeichnet der Jugendkoordinator der Union für Südtirol Sven Knoll, die Entfernung des Hakenkreuzes, vom „Grenzstein“ am Brenner.
Im Zuge der Kampagne der Jungen Union der Union für Südtirol, gegen die faschistischen Relikte in Südtirol, wurde auch dieser Nazi „Grenzstein“ beanstandet, an welchem bis vor wenigen Tagen unter der Aufschrift Österreich, ein Hakenkreuz prangerte, welches wohl nach dem Anschluss Österreichs an Hitler Deutschland 1938 dort angebracht wurde.
Da dieser Grenzstein nicht nur für Südtirol, sondern vor allem auch für Österreich einen enormen Imageschaden darstellte, wurde das Österreichische Außenministerium vom Jugendkoordinator der Union für Südtirol Sven Knoll, über dieses inakzeptable Relikt in Kenntnis gesetzt und gebeten, sich für dessen Entfernung einzusetzen. Keine 3 Wochen später hat die Republik Österreich, am 12. Juli 2006, dann über einen Mitarbeiter des Bundesamtes für Eich und Vermessungswesen, das Hakenkreuz vom „Grenzstein“ abmeißeln lassen.
Die Republik Österreich hat damit gezeigt, dass sie die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit sehr ernst nimmt und dass die Verherrlichung eines Terrorregimes durch dessen undokumentierte Symbole, in unserer heutigen Zeit nichts mehr verloren hat. Umso beschämender ist es daher, dass der Italienische Staat zeitgleich die aufwändige Renovierung des Siegesdenkmales in Bozen vornimmt, welches nur so von faschistischen Machtinsignien strotzt. Einmal mehr stellt Italien unter Beweis, dass es noch immer nicht mit der faschistischen Vergangenheit abgeschlossen hat und weiterhin dessen Verherrlichung unterstützt, so Sven Knoll.
Besonders das Siegesdenkmal ist eines der schlimmsten Denkmäler dieser Zeit und durch seine Aufschriften eine tägliche Beleidigung für die Tiroler Bevölkerung. In den 80 Jahren seit der Grundsteinlegung ist es der Politik nicht gelungen, dessen Schleifung voranzutreiben und auch die Anschläge auf diesen Faschistentempel sind leider ohne Erfolg geblieben, sodass bis heute im Herzen Südtirols ein derartiger Schandfleck steht.
Das einzige faschistische Relikt das heute nicht mehr steht, ist das Reiterstandbild Mussolinis (Aluminium Duce) in Waidbruck, welches von Südtiroler Freiheitskämpfern in die Luft gesprengt wurde. Dafür gilt ihnen der Dank und die Anerkennung des Tiroler Volkes, da sie uns und unser Land, zumindest von einem faschistischen Schanddenkmal befreit haben.
Die Entfernung des Hakenkreuzes vom „Grenzstein“ am Brenner ist ein erster wichtiger Erfolg im Kampf gegen die Relikte des Faschismus in Südtirol. Sie ist aber erst der Auftakt eines Prozesses, an dessen Ende die Entfernung sämtlicher faschistischer Denkmäler stehen wird. Wir können und werden nicht länger derartige Schandflecken in unserem Land akzeptieren. Vor allem aber werden wir Tiroler uns nicht länger von den faschistischen Relikten beleidigen lassen.
Internet: www.faschistische-relikte.bz.it










