(openPR) Die MWG-Wohnungsgenossenschaft eG Magdeburg ist eine Wohnungsgenossenschaft in Magdeburg, Sachsen-Anhalt.
Die MWG wurde 1954 als Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft (AWG) gegründet.
Mit rund 9.000 eigenen Wohnungen, mehr als 12.700 Mitgliedern und als Wohneigentumsverwalter für mehr als 1.000 Wohnungen ist die MWG heute zahlenmäßig die größte Wohnungsgenossenschaft des Landes Sachsen-Anhalts.
Mit den MWG-Mitgliedern und deren Angehörigen wohnen ca. 15.000 Einwohner der Stadt Magdeburg in MWG-Wohnungen.
Geschichte
Nach den Arbeiteraufständen vom 17. Juni 1953 kam es zu einer Gründungswelle von Wohnungsbaugenossenschaften. Mit Unterstützung von Großbetrieben und der Muskelkraft der Menschen sollte die riesige Wohnungsnot der Nachkriegsjahre gelindert werden. In Magdeburg wurden ab 1954 und binnen weniger Monate 20 AWGn gegründet. Darunter auch die vier Vorläufer-AWGn der heutigen MWG-Wohnungsgenossenschaft: AWG „Karl Liebknecht“ (gegründet 29.7.1954), AWG „Georgij Dimitroff“ (24.8.1954), AWG „Karl Marx“ (16.9.1954) und AWG „Örtliche Wirtschaft“ (28.6.1957). Auf allen Gründungsversammlungen war zu spüren: Die Menschen wollten nicht länger in feuchten Hinterzimmern hausen oder in engen Wohnungen gemeinsam mit den Schwiegereltern leben. Sie wollten ihr größtes Problem selbst angehen - mit Spaten, Maurerkelle und Muskelkraft. Die Gründung der AWGn bot ihnen die Chance, in der zerbombten Stadt eine eigene Wohnung zu bekommen. Hier liegen die Wurzeln der MWG-Wohnungsgenossenschaft. Seitdem hat die Genossenschaftsgemeinschaft mit ihren rund 9.000 Wohnungen städtebauliche Entwicklung der Stadt Magdeburg mitgeprägt. Allein seit 1990 hat die MWG mehr als 460 Millionen Euro in ihre Bestände investiert. In den ersten Nachwendejahren waren es vor allem die Umstellung auf umweltfreundliches Erdgas, die komplexen Instandsetzungen und Modernisierungen. Seit der Jahrtausendwende forciert die MWG die Bestandserneuerung, binnen 14 Jahren sind rund 42 Millionen Euro in den Neubau von 304 Wohnungen in 36 Objekten investiert worden.
Der aktuelle Leerstand liegt bei 1,8 % (Januar 2015).










