(openPR) Wenn ein Kind in die Schule kommt benötigt man einen Schulranzen. Früher kaufte man diesen beim Lederwaren- oder Schreibwarenhändler. Das Angebot war dort regelmäßig bescheiden, denn für die Händler waren Ranzen nur ein saisonales Zusatzangebot und die Kunden kauften normalerweise nur nach dem Aussehen.
Heute ist man mittlerweile klüger und das Aussehen tritt in den Hintergrund. Man weiß, dass ein Schulranzen unbedingt anprobiert werden sollte, um zunächst die bestmögliche Passform eines Ranzens heraus zu finden. Die Größe der Kinder und die Rückenformen unterscheiden sich ähnlich, wie die Größe und Form der Füße. Bei Schuhen galt es schon immer als selbstverständlich, dass man diese Anprobieren muss. Bei den Schulranzen hat sich diese Erkenntnis erst in den letzten Jahren durchgesetzt. Zu diesem Wissen haben sicher auch die zahlreichen Warnmeldungen von Orthopäden beigetragen, die auf die Gefahren nicht passender Schulranzen hingewiesen haben.
Wie wichtig die Passform von Schulranzen ist, haben auch die Hersteller erkannt und bieten ihre Schulranzen mittlerweile in mehreren verschiedenen Formen an, damit möglichst ein Modell auch zum Rücken des Kindes passen soll. Die verschiedenen Motive oder Farben gibt es dann meist in allen Modellen.
Bei den althergebrachten Händlern, oder Kaufhäusern haben sich die Angebote, in der Regel wenig verändert, denn eigentlich bleibt dort der Schulranzen noch immer das vernachlässigbare Saisonprodukt. Manche dieser Händler fahren jedoch auch eine Marketingstrategie, die sich in den vergangenen Jahren als lukrativ herausgestellt hat, nämlich die sogenannten "Ranzenpartys".
Bei diesen Schulranzen-Partys beeindrucken diese Händler durch eine große Auswahl und Menge an Schulranzen, die einer möglichst großen Käuferschicht gleichzeitig präsentiert werden. Für diese Massenabfertigungen werden Gemeindehallen oder Turnhallen angemietet, oder eine Kooperation etwa mit Autohändler angestrebt, Hauptsache man bekommt möglichst viele Kunden in kürzester Zeit. Was haben eigentlich die Schulranzen in der Fahrzeugausstellung eines Autohändlers zu suchen? Hier ist wohl die Annahme naheliegend, dass es nur darum geht, die Väter zum Schulranzenkauf anzulocken und ihm gleichzeitig die neuen Automodelle schmackhaft zu machen.
Die notwendige Beratung bleibt dabei meist auf der Strecke, da für den Verkauf Aushilfen engagiert werden, oder gar Mitarbeiter der Herstellerfirmen tätig werden. Bei den Aushilfen darf man die Fachkompetenz vielfach anzweifeln, bei den Herstellermitarbeitern werden vermutlich die eigenen Produkte priorisiert.
In den letzten Jahren haben sich aber auch mehrere Einzelhändler auf die Beratung beim Schulranzenkauf spezialisiert. Mitte Oktober 2014 eröffnete das Schulranzen-Fachcenter Lassners Taschen-Ranzen in der Friedberger-Landstraße 295 in Frankfurt. Auch bei dieser neuen Filiale wurden die Mitarbeiter speziell geschult und auch eine Zertifizierung durch die AGR (Arbeitsgemeinschaft Gesunder Rücken) durchgeführt. Eine Schulranzenberatung dauert regelmäßig mindesten zwanzig bis dreißig Minuten, oft auch noch länger.
„Wir halten Ranzenpartys eigentlich für wenig geeignet, um Schulranzen auszuwählen,“ erklärt Harald Lassner, „aber auch wir führen solche Partys durch. Einerseits für die Kinder, die dem Schulbesuch skeptisch gegenüber stehen und bei denen daher ein wenig Partystimmung vorteilhaft sein kann; andererseits aber auch, weil diese Veranstaltungen unverständlicherweise so beliebt sind.“ Allerdings führt die Firma Lassner ihre Ranzenpartys immer in den eigenen Filialen durch und mit eigenem, geschulten Personal. Und die Kunden müssen etwas Geduld mitbringen, denn von dem Grundsatz einer ausführlichen Beratung wird nicht abgewichen.
Durch den eigenen Online-Shop https://www.taschen-ranzen.de kann sichergestellt werden, dass in Lassners Fachgeschäften die Preise mit denen im Internet vergleichbar sind. So bekommt man im Fachhandel gewissermaßen die Beratung und den Service noch kostenlos dazu. Sogar auf den eigenen Shopseiten wird vom Kauf von Schulranzen im Internet abgeraten, sofern ein gutes Fachhandelsgeschäft in erreichbarer Nähe ist. Der Kauf im Internet sei nur dann eine Alternative, wenn eine vernünftige Beratung vor Ort nicht erhältlich ist.
Weitere Informationen zum Schulranzen-Fachcenter Lassners findet man unter http://www.lassners.de.












