(openPR) Was ist Stress?
Die Bedeutung des Wortes Stress
Das aus dem Englischen stammende Wort „Stress“ bedeutet etwa „Belastung“ oder „Druck“
Unter Stress sind vielfältige starke Spannungszustände, Erregungen und Belastungen zu verstehen, die auf Dauer körperliche und seelische Störungen und Erkankungen auslösen können. Der Ursprung geht auf die Flexibilität und Dehnbarkeit von industriellen Materialien zurück.
Die biologische und entwicklungsgeschichtliche Bedeutung von Stress
Die Stress- oder Angstreaktion ist entwicklungsgeschichtlich gesehen eine für den Menschen überlebensnotwendige Reaktion. Stand in der Steinzeit ein Säbelzahntiger oder ein Bär vor uns, stellten sich diesselben biologischen und physiologischen Reaktionen ein, wie heute. Unter Stress schlägt das Herz schneller, der Blutdruck und die Atemfrequenz nehmen zu, die Muskeln in Armen und Beinen sind angespannt. Schwitzen nimmt zu, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes wird stärker, Appetit, Verdauung und sexuelle Gefühle werden eingestellt. Der Organismus stellt in Sekundenbruchteilen die Energie zur Verfügung, die den Menschen zu Kampf oder Flucht in einer lebensbedrohlichen Situation befähigt.
Durch die körperliche Abreaktion normalisiert sich die Stressreaktion wieder, beim modernen (Büro-) Menschen allerdings bleibt der Stress auf einem dauerhaft hohen Level, das macht auf Dauer und ohne Ausgleich krank.
Stressreaktionen und typische Stresserkrankungen
Stressreaktionen auf langanhaltenden oder chronischen Stress sind unter anderem Schlafstörungen, Reizbarkeit, Aggressivität, Gefühle von Überforderung und Gedanken wie: “ Ich kann nicht mehr“, „Ich schaffe das nicht mehr“, häufig Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht und das Gefühlen „das Steuer nicht mehr in der Hand zu haben“.
Als typische Stresskrankheiten gelten beispielsweise Herz- und Kreislauferkrankungen, Magen- und Darmerkrankungen, psychische Störungen, wie das psychovegetatives Erschöpfungssyndrome oder die reaktive Depression heute würde man sagen „Burnout Syndrome“ und Ängste, diverse psychosomatische Beschwerden wie Tinnitus und Hörsturz.
Warum Menschen Stress unterschiedlich bewerten und erleben?
Persönliche Stressoren und individuelle Stressreaktionen sind bei vielen Menschen sehr unterschiedlich, es ist davon abhängig, wie ich eine Situation wahrnehme, wie ich eine Situation bewerte, welchen lebensgeschichtlichen Hintergrund ich habe, welche Resilienz und welche Ressourcen (Verarbeitungsmöglichkeiten), um in der Situation handlungsfähig zu bleiben und ganz wesentlich, ob ich mich in der Lage sehe, in die Situation einzugreifen und etwas zu verändern oder ob ich mich der belastenden Situation hilflos ausgeliefert fühle.
Wodurch wird Stress verstärkt?
Perfektionismus
Stressauslösend oder stressverstärkend sind häufig Perfektionismus überhöhte Leistungsansprüche an sich selbst, wie „Ich schaffe alles alleine, ich brauche keine Hilfe, das geht schneller und wird im Ergebnis besser, wenn ich´s alleine mache“. „Bis mein Mann soweit ist, habe ich das längst gemacht.“ Bevor ich den bitten muss.“
Selbstwert und Abhängigkeit
Oder man macht sich abhängig von der Beurteilung und Bewertung durch andere Menschen, den Chef, die Kollegen, die Freunde und Nachbarn, den Partner oder die zu leitende Sportgruppe. Die Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung passiert über eine starke Leistungsorientierung und hochkarätige Ergebnisse.
Der eigene Selbstwert und das Wohlbefinden hängt dann davon ab, wie beliebt ich bin, ob man mich für jemanden hält, der z.B. immer hilfsbereit und für andere da ist und dem es schwer fällt auch mal „nein“ zu sagen.
Häufig sind solche Menschen stressanfälliger, weil ihre Bedürfnisse hinten an stehen.
„Erst kommen alle anderen und dann vielleicht irgendwann ich“.
Hier geht es dann darum, die Wahrnehmung zu sensibilisieren für die eigene Befindlichkeit
und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse, das ist oft ein längerer Weg.
Eine Teilnehmerin meines Stressbewältigungsseminares sagte es einmal sehr treffend:
„Ich habe in Ihrem Seminar gelernt, schneller zu spüren, wenn die Grenzen erreicht sind,
ich habe meine persönlichen Stressoren kennengelernt und meine Stressreaktionen.
Ich kann mich entscheiden, ob ich weitermache, wenn meine Grenzen erreicht sind,
ich bin für mich verantwortlich. Ich habe die Fäden in der Hand.“
Das Seminar: - Gelassen und Sicher im Stress -
Coaching und Stressmanagement - Stress aktiv bewältigen
Wir gehen in diesem Seminar auf Ihre speziellen Fragen und Probleme zum Thema Stresserleben ein und Sie kommen in Kontakt mit Techniken des Stressmanagement und Entspannungstechniken. Die Einführung in Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Atmungsentspannung und Visualisierungsübungen aus dem NLP. Sie bekommen Tool an die Hand, um Stress und Überforderung – aktiv und kreativ zu begegnen.
Themen sind:
Stresswirkungen (Emotionale, Somatische, Kognitive, Behaviorale)
Physiologische Abläufe bei Stress: das sympathische und das parasympathische Nervensystem
Atmungsentspannung / Zwerchfellatmung / Bauchatmung
Übungen des Autogenen Trainings
Übungen aus der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson
Gedankenstopp Technik und positive Selbstinstruktion
Zielsetzungstraining
Problemlösetraining
Genusstraining - Genuss und Zufriedenheitserlebnisse im Alltag
Freundschaften pflegen, Rückhalt und soziale Geborgenheit
Zeit- und Selbstmanagement - Büroorganisation, stressfreier den Alltag organisieren
Für Pausen und Stresspuffer im Alltag sorgen
Selbstmotivation und Mobilisierung
Gesunde Ernährung und Sport / Bewegung als Ausgleich
8 Wochen Seminar 185,-
Individuelles Coaching zur Stressbewältigung und Burnout Prävention
10 - 25 Einzelsitzungen a 90 Minuten a 185,- in der Psychologischen Praxis
Kontakt: Meschke Coaching & Consulting
Praxis für Beratung & Psychotherapie
Gabriele Meschke
Moselstraße 1 B
28199 Bremen
0421 – 84798485 oder 0162 – 8479336
, www.flugangst-online.net












