(openPR) Interview: Neuer BHI-Chef will eine erhebliche Kostensenkung erreichen
* Synergien innerhalb der Holding entscheidend
* Wachstum mit neuen Partnern
* Regionale Marken
Augsburg/Karlsruhe, 18. April 2006 - Ende Januar wurde Friedrich Georg Hoepfner völlig überraschend zum Nachfolger von Wolfgang Salewski bei Brau Holding International (BHI) ernannt und damit Sprecher der Geschäftsführung. Nun komme es darauf an, die Synergien der einzelnen Brauereien nutzen und dadurch erhebliche Kostensenkungen erreichen. Auch die eine oder andere Sortimentsbereinigung will der neue Chef nicht ausschließen, wie er im Gespräch mit dem Fachjournal Braumanager (www.braumanager.com) erklärt.
"Unser Konzept ist klar: Wir brauen Heimat! Unsere Stärke liegt in der Vielfalt der regionalen Spezialitäten unserer Brauereien, der Geschmack, der aus der Nähe kommt", fasst der neue Chef der Brau Holding International zusammen. "Auch wenn die BHI dezentral geführt wird und auf die Identität der Betriebe großen Wert legt, nutzen wir natürlich die Vorteile unseres Verbundes." Dazu gehörten gute Beziehungen auch zu Heineken. Entscheidend sei jedoch, so Hoepfner, ein "gemeinsames Verständnis über die Strategie der BHI". Dazu gehörten ihre nationalen Marken. "Unsere Stärke ist und bleibt die regionale Identität". Dabei verfolgt er das klare Ziel: "Wir wollen möglichst die Nummer eins im jeweiligen Gebiet sein."
Neue Parternschaften seien auch 2006 möglich. Damit die BHI weiter wachse - "warum also nicht auch ein Wachstum, das jenseits des gern bemühten Weißwurstäquator liegt", meint er im Fachjournal Braumanager.
Sein Lebensmittelpunkt wird durch die neue Position sowohl im Bayerischen als auch im Badischen liegen. Seine Doppelfunktion als Geschäftsführer der Badischen Brauereien und Sprecher der Geschäftsführung der BHI bringe Friedrich Georg Hoepfner gut unter seinen Hut: "Das ist auch überhaupt kein Problem, weil ich überall hervorragend motivierte Teams und Geschäftsführerkollegen habe, die dort alle einen sehr guten Job machen."
Hintergrund:
Im November 2004 verkaufte er die Privatbrauerei Hoepfner in Karlsruhe überraschend an die Brau Holding International (BHI). Die BHI hatte bereits kurz zuvor die Fürstenberg-Brauerei gekauft. Wer nun der Meinung war, Hoepfner würde sich aus dem Geschäft zurückziehen, sah sich getäuscht. Anfang diesen Jahres kam zur BHI noch die Brauerei Schmucker hinzu. Geschäftsführer der drei Brauereien wurde Friedrich Georg Hoepfner, bevor er seine neue Aufgabe in München übernahm.
Für Pressevertreter:
Mehr über die Pläne der BHI, die einzelnen Strategien und die Rolle des neuen Chefs lesen Sie in der aktuellen April Ausgabe des Fachjournals Braumanager ( www.braumanager.com ). Georg Friedrich Hoepfner äußert sich in diesem Exklusiv-Interview zu den bereits angesprochenen Themenkomplexen, aber auch unter anderem über die Beziehung zu Heineken, zu Stefan Schörghuber und zu Wolfgang Salewski.
Für Ihre Berichterstattung senden wir Ihnen gerne ein Ansichtsexemplar zu. Email genügt.
PM-BHI-180406
BM-Hoepfner
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