(openPR) Interview mit dem Wirtschaftsmagazin BIZZ energy today
Tennet-Geschäftsführer Lex Hartman warnt davor, beim Ausbau von Offshore-Windenergie „per Gesetz Geld ins Wasser zu schmeißen“.
Im Interview mit BIZZ energy today (April-Ausgabe 2013, Erscheinungstermin: 5.04.2013) stellt Hartman die Pläne der Bundesregierung, bis zum Jahr 2030 Offshore-Windparks mit einer Leistung von 25 Gigawatt ans Netz zu schließen, in Frage. „Ich bin sicher, dass die nicht alle gebaut werden, obwohl die Betreiber alle sagen, dass sie auf jeden Fall bauen“, sagt Hartman dem Wirtschaftsmagazin BIZZ energy today. Er ergänzt: „Aber würden Sie heute investieren, wenn Sie wüssten, in fünf oder zehn Jahren kosten die Turbinen nur noch die Hälfte?“
Den Schätzungen der Stiftung Offshore-Windenergie, wonach „mehr als sechs bis sieben Gigawatt in zehn Jahren nicht machbar“ seien, misst Hartman dagegen große Bedeutung zu. Der Tennet-Chef fordert daher im Interview mit BIZZ energy today mehr Transparenz: „Wir müssen einfach wissen, welcher Teil der Offshore-Planung wirklich realistisch ist, damit wir keine unnötigen Anschlüsse bauen.“
Im Interview mit BIZZ energy today verwahrt sich der Tennet-Chef gegen den Vorwurf der Unterkapitalisierung. „Tennet hat ein stabiles A-Rating“, sagt Hartmann und ergänzt: „Unsere bestehenden elf Offshore-Projekte sind durchfinanziert.“ Tennet habe damit bereits über sieben Milliarden Euro in die deutsche Energiewende investiert, laut Hartmann „so viel wie niemand sonst“.
Den Börsengang der deutschen Tochter des niederländischen Netzbetreibers Tennet schließt er derzeit aus: „Bei der Kapitalbeschaffung für unser deutsches Investitionsportfolio kommen wir gut voran.“ In den Niederlanden sei der Gang an die Börse allerdings nicht ausgeschlossen. „Der Kapitalbedarf für die Investitionen in das niederländische Netz muss noch gedeckt werden“, erklärt Hartmann.
Das ganze Interview lesen Sie in der April-Ausgabe von BIZZ energy today.











