(openPR) Sachsens Ministerpräsident im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin BIZZ energy today
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich will französischen Atomstrom durch deutschen Braunkohlestrom ersetzen. „Es wäre sehr im Sinne der Energiewende, wenn Tschechen, Polen, Franzosen und Belgier weniger Atomstrom produzieren und stattdessen Braunkohlestrom aus Deutschland nutzen würden“, sagte er dem Wirtschaftsmagazin BIZZ energy today (April-Ausgabe 2013, Erscheinungstermin: 5.04.2013). Laut Tillich ist die Braunkohle „ein preiswerter heimischer Rohstoff, auf den wir keinesfalls verzichten sollten“. Ihre Bedeutung werde künftig zunehmen, „wenn die Kernkraftwerke bis 2022 nach und nach vom Netz gehen.“ Sachsen ist neben Nordrhein-Westfalen Zentrum des deutschen Braunkohle-Tagebaus.
Im Interview mit BIZZ energy today fordert Tillich den Umstieg auf ein Quotenmodell zur bewussten Förderung erneuerbarer Energien; als konkretes Beispiel nennt Tillich die Photovoltaik (PV). „Deren Ausbau wird zwar derzeit von vielen Leuten kritisiert, aber wenn es bei der PV einen Quantensprung beim Wirkungsgrad gäbe – zum Beispiel 30 Prozent statt wie derzeit 15 bis 20 Prozent – dann könnten wir flexibel reagieren und den PV-Anteil innerhalb der Quote für ein paar Jahre erhöhen.“
Tillich warnt in dem Interview mit BIZZ energy today davor, bereits zum jetzigen Zeitpunkt „auf Teufel komm raus“ das gesamte zur Finanzierung der Energiewende notwendige Kapital zu binden. Tillich: „Die Energiewende ist ja bis 2050 terminiert und ein gradueller Zuwachs, der jeweils die beste Technologie nutzt, ist besser als ein ad hoc Zuwachs am Anfang.“
Das ganze Interview lesen Sie in der neuen Ausgabe von BIZZ energy today.











