(openPR) Vevey / München, 5. Februar 2015 – Die 22. Ausgabe des Verbier Festivals, deren vollständiges Programm am Donnerstag, 5. Februar bekanntgegeben wird, bringt im Herzen der Schweizer Alpen einen Künstlerkreis zusammen, auf den so mancher Festivalorganisator neidisch sein wird. Die Liste ist beeindruckend. Sechs der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit sind am Programm beteiligt. Folgend ein Einblick in ein Programm, an dem die Festivalbesucher vom 17. Juli bis 2. August ihre Freude haben werden.
Die Eröffnung des Festivals bestreitet der amerikanische Maestro James Levine, der nach acht langen Jahren der Abwesenheit das Verbier Festival als Ort für sein europäisches Bühnen-Comeback auserkoren hat. Heute ist er Ehrendirigent des Verbier Festival Orchestra (VFO). Seit dem Jahr 2000 hat er zum Erfolg des jungen Orchesters beigetragen und es zu einem der besten Ausbildungsorchester der Welt gemacht. Eine weitere bemerkenswerte Rückkehr ist das des indischen Dirigenten Zubin Mehta, der das allererste Konzert des Festivals am 15. Juli 1994 geleitet hat und nun nach sieben Jahren zurückkehrt. Unter seiner Stabführung wird am 29. Juli die 2. Symphonie von Mahler, „Auferstehung“, gespielt. Das VFO hat außerdem die Ehre, unter der Leitung von Valery Gergiev (6. Symphonie, „Pathétique“ von Tschaikowsky – 23. Juli), Manfred Honeck (8. Symphonie von Dvorák – 26. Juli) und Gianandrea Noseda (Auszüge aus Luisa Miller von Verdi – 20. Juli) zu spielen sowie, zum krönenden Abschluss, unter der Leitung seines Chefdirigenten Charles Dutoit (Herzog Blaubarts Burg, die einzige Oper von Bartók – 2. August). Diese sechs Dirigenten haben das Festival in der Vergangenheit stark geprägt und werden ohne jeden Zweifel auch in diesem Sommer wieder Geschichte schreiben.
Es stehen auch zahlreiche Premieren an. Bei seinem ersten Auftritt wird Ton Koopman, Symbolfigur der Barockmusik, das gewaltige Requiem von Mozart dirigieren – gesungen von renommierten Solisten in Begleitung des RIAS Kammerchors (21. Juli). Der norwegische Cellist Truls Mørk spielt gemeinsam mit dem von Paul McCreesh geleiteten Verbier Festival Chamber Orchestra das Konzert für Violoncello von Schumann (30. Juli). Eine weitere große Programmneuheit: Zum ersten Mal in der 20jährigen Geschichte des Festivals wird Bachs Matthäus-Passion gespielt, unter der Leitung von Thomas Quasthoff, der gerade am Anfang seiner Arbeit als Dirigent steht (24. Juli).
Einige Neuheiten werden in der Kirche stattfinden, einem intimen Rahmen, in dem eine seltene Nähe zwischen Publikum und Künstlern entsteht. Für ihr Festivaldebut trifft die Sopranistin Angela Gheorghiu dort auf den Gitarristen Miloš Karadaglic, der wie sie aus Osteuropa kommt. Zusammen begeben sie sich auf eine bunte Reise, von der Musik von Dowland über die Lieder von Schubert und Melodien aus Frankreich bis zur Volksmusik aus Italien, Spanien, Brasilien und natürlich diejenige ihrer Herkunftsländer (25. Juli). Der legendäre Pianist András Schiff gibt in der Kirche sein erstes Solokonzert und spielt die jüngsten Sonaten von Haydn, Beethoven, Mozart und Schubert (21. Juli).
In der Kirche treten auch Pianisten aus Russland und Osteuropa auf, wie Alexander Melnikov (Schostakowitsch – 20. Juli), Grigory Sokolov (Bach und Beethoven – 22. Juli), Lera Auerbach (Moussorgski – 24. Juli) oder auch Mikhaïl Pletnev (Mozart – 1. August). Diese Reihe außergewöhnlicher Solokonzerte wird von festivaltreuen Künstlern fortgesetzt, wie dem einzigartigen Pianisten Denis Matsuev (mit einem Programm, das von Tschaikowski über Schumann bis zu Strawinski reicht – 19. Juli), dem jungen Polen Jan Lisiecki (mit einem eklektischen Programm – 24. Juli), dem bemerkenswerten, auf 70 Jahre Karriere zurückblickenden Menahem Pressler (27. Juli) sowie Khatia Buniatishvili, die in der Salle des Combins ihre erste Solovorstellung gibt (Ravel, Liszt und Strawinski – 28. Juli).
Verpassen Sie auch nicht das Wiedersehen von Daniil Trifonov mit seinem Meister, Lehrer und Freund, dem Pianisten Sergei Babayan, und ihre Interpretation der Klavierkonzerte Nr. 1 und 2 von Rachmaninow in der Salle des Combins (25. Juli). Auch die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende, die im letzten Sommer so große Begeisterung ausgelöst hat, kehrt zurück und gibt ein Solokonzert in der Kirche (30. Juli).
Am Ende sei noch besonders auf den Abend mit dem Orquesta Buena Vista Social Club, dem Botschafter kubanischer Musik, hingewiesen, das dieses Jahr auf Abschiedstournee ist (31. Juli).
Das vollständige Programm wird am 5. Februar auf der Webseite www.verbierfestival.com veröffentlicht. Das Kartenbüro öffnet am 5. Februar 2015 für die Mitglieder des Freundeskreises und am 9. März 2015 für das breite Publikum.
Um mehr über die 22. Ausgabe des Verbier Festivals zu erfahren (Interview mit Martin Engstroem oder mit den Künstlern), sehen Sie sich auf unserer Internetseite um oder kontaktieren Sie Ulrike Wilckens und Jane Pagel (
Das Verbier Festival dankt seinen Sponsoren, der Bank Julius Bär und Nespresso, für ihre Unterstützung.

