(openPR) München, 05. Mai 2014 / Vom 9. bis zum 31. Mai wird das renommierte Kammerorchester des Verbier Festival in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erleben sein. Es begleitet den Geiger David Garrett, dessen fulminante Karriere eng mit dem Verbier Festival verknüpft ist.
16 Tourneedaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, gebündelt in nur knapp drei Wochen. Ein Programm, wie es virtuoser nicht sein könnte. Ganz klar: für diese Tournee ist Energie und Ausdauer gefragt und über die verfügen das junge Kammerorchester und David Garrett allemal.
Verbier und Garrett: Gemeinsame Anfänge
David Garrett selbst hat das Verbier Festival Chamber Orchestra für die Begleitung auf dieser Tournee ausgewählt, sozusagen als Hommage an die langjährige Geschichte, die ihn mit dem Verbier Festival verbindet. Denn im Juli 1994, gerade einmal 13 Jahre alt, war er Solist beim Eröffnungskonzert der allerersten Festivalausgabe, begleitet vom Young Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta: ein Wendepunkt in seiner jungen Karriere. Noch im gleichen Jahr unterzeichnete er einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. 1995 nahm er an der Verbier Festival Academy (der Solistenschmiede des Verbier Festival) und perfektionierte sein Können unter Isaac Stern. Schon damals hatte Festivalgründer Martin T:son Engstroem, „berüchtigt“ für seine Talent-Spürnase, Garretts Potential erkannt und seitdem seine Karriere interessiert mitverfolgt. „In Verbier ist Talentförderung keine punktuelle Sache. Wenn wir einmal einen talentierten Musiker identifiziert haben – sei es ein junger Solist, wie im Fall Garretts, oder ein junger Orchestermusiker – dann begleiten wir ihn über Jahre hinweg bei seiner Ausbildung und beim Aufbau seiner Karriere“, so Martin T:son Engstroem. Das hat sich ausgezahlt: David Garrett blieb dem Festival, auch nachdem er zum „Star“ aufgestiegen war, eng verbunden – eine besondere Vertrautheit, die auch auf der Tournee mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra zu spüren sein wird.
Das Verbier Festival Chamber Orchestra: Glanzstück der Talentförderung „à la Verbier“
Auch das junge Kammerorchester ist ein perfektes Beispiel für Talentförderung, wie sie in Verbier betrieben wird. Es setzt sich aus 40 Orchestermusikern aus 21 Nationen zusammen. Alle sind zwischen 22 und 35 Jahre alt und in international renommierten Orchestern beschäftigt. Über mehrere Festivalsommer hinweg haben sie die intensive Orchesterausbildung im Verbier Festival Orchestra (dem sinfonischen Ausbildungsorchester des Verbier Festival) durchlaufen, bevor sie in das Kammerorchester aufgenommen wurden. Die beiden Festivalorchester gehören zu den anspruchsvollsten Jugendorchestern der Welt und treten auch außerhalb des Festivals mit Weltklassedirigenten und –solisten auf. Die Europatournee des Verbier Festival Chamber Orchestra mit Martha Argerich 2012 und die Asientournee 2013 mit Kirill Troussov sind nur die letzten Tourneebeispiele des dynamischen Kammerorchesters. Für die Tournee mit David Garrett reist das Orchester ausnahmsweise nicht unter der Leitung seines Musikdirektors Gábor Tákacs-Nagy. Es wird unter dem Dirigat des 27-jährigen österreichischen Dirigenten Christoph Koncz zu hören sein, auch er ein Verbier-Alumnus und mittlerweile Stimmführer der 2. Violinen bei den Wiener Philharmonikern.
So schließt sich der Kreis einer Tournee, die ganz im Zeichen der „Talentschmiede Verbier“ steht.
Keine Crossover-Konzerte
Ob Martin T:son Engstroem, als Hüter eines mittlerweile international renommierten Klassiktempels, Bedenken hat, sein geliebtes Orchester mit einem Crossover-Künstler zu assoziieren? „Nein, jeder Künstler muss für sich entscheiden wie er sich von der Masse talentierter Klassikkünstler abhebt. Wenn man, wie Garrett, schon mit 15 Jahren die 24 Caprices von Paganini eingespielt hat, dann muss man niemandem mehr etwas beweisen. Sein Talent in Frage zu stellen, nur weil er einen anderen Weg eingeschlagen hat, wäre schade.“ Und dass Garrett im reinen Klassikfach noch immer zu Hause ist, zeigt das Tourneeprogramm, das Werke von Giuseppe Tartini, Niccolò Paganini und Domenico Scarlatti mit Werken von Fritz Kreisler und Wolfgang Amadeus Mozart verbindet und in Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ kulminiert.
Tourneedaten:
9. Mai 2014, 20 Uhr, Schloss Elmau (D)
10. Mai 2014, 20 Uhr, Liederhalle (Beethovensaal), Stuttgart (D)
11. Mai 2014, 20 Uhr, Congress Centrum (Kuppelsaal), Hannover (D)
13. Mai 2014, 20 Uhr, Philharmonie (Grosser Saal), Berlin (D)
15. Mai 2014, 20 Uhr, Grosses Festspielhaus, Salzburg (A)
16. Mai 2014, 20 Uhr, bigBOX Allgäu, Kempten (D)
18. Mai 2014, 20 Uhr, Gasteig (Philharmonie), München (D)
19. Mai 2014, 20 Uhr, Tonhalle, Düsseldorf (D)
20. Mai 2014, 20 Uhr, Alte Oper (Grosser Saal), Frankfurt (D)
22. Mai 2014, 19.30 Uhr, KKL, Luzern (CH)
23. Mai 2014, 20 Uhr, Ratiopharmarena, Ulm (D)
25. Mai 2014, 11 Uhr, Kongresshalle, Lübeck (D)
26. Mai 2014, 19.30 Uhr, Konzerthaus, Wien (A)
27. Mai 2014, 20 Uhr, Rosengarten (Mozartsaal), Mannheim (D)
30. Mai 2014, 20h Uhr, Philharmonie, Köln (D)
31. Mai 2014, 20 Uhr, Meistersingerhalle, Nürnberg (D)
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Ouvertüre zur Oper „Die Hochzeit des Figaro“ KV 492 (nur Orchester)
Giuseppe Tartini (1692-1770): Sonate für Violine und Klavier in der Fassung für Orchester und Solovioline „Teufelstriller-Sonate“
Niccolò Paganini (1782-1840): Io Ti Penso Amore (no voice)
Heinrich Wilhelm Ernst (1814-1865): Erlkönig für Orchester, arr. Franck van der Heijden (nur Orchester)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Alla turca – für Violine und Orchester, arr. Franck van der Heijden
Domenico Scarlatti (1685-1757): Sonate f-Moll (Thema) K 466
Fritz Kreisler (1875-1962): Variationen über ein Thema von Corelli im Stile von Tartini
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Allegro vivace aus Sinfonie Nr. 4 A-Dur MWV N 16 „Die Italienische“ (op. 90) (nur Orchester)
Henryk Wieniawski (1835-1880): Capriccio Tarantella (arr. von Jeno Hubay) for two violins
Niccolò Paganini (1782-1840): 24. a-moll aus 24 Capricen op.1 für Violine und Orchester, arr. Franck van der Heijden
Antonio Vivaldi (1678-1741): „Die vier Jahreszeiten“ - Konzerte für Violine, Streicher und B.c. op. 8/1-4 (Zyklus)
Pressekontakte:
Deutschland/Österreich: Ulrike Wilckens, Ophelias Culture PR,
Schweiz: Irène Kaiser, Presseleitung, Verbier Festival,
Das Verbier Festival dankt seinen Sponsoren, der Bank Julius Bär und Nespresso, für ihre Unterstützung.




