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Gibt es gar keine Ei-Allergie?

18.04.200607:51 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Dieser Frage ist Allergie-Immun seit vielen Jahren nachgegangen. In der täglichen Praxis ist kein Fall bekannt geworden, worauf ein Allergiker tatsächlich auf Eier reagiert. „Während unserer Forschungen sind wir dem Geheimnis offensichtlich auf die Spur gekommen.“ sagt der Forschungsleiter des Privatinstituts für komplementärmedizinische Forschung Heinz Grundmeyer.



„Bei uns melden sich immer wieder Allergiker, die laut standardisiertem Allergie-Test auf Eiklar reagieren sollen. Zumindest nach Angabe der IgE-Werte, die in der Schulmedizin als Indikatoren für Allergien gewertet werden. Doch IgE und IgG sind ganz offensichtlich keine Allergie-Indikatoren, wovon Allergie-Immun seit langer Zeit ausgeht. Betrachtet man die heutige Hühnerhaltung, wird bald klar, dass die Tiere in der Hauptsache mit Weizen gefüttert werden. Und genau dies ist auch der Grund, warum Allergiker auf Ei reagieren. Es ist weder das Eigelb, noch das Eiklar, was den Körper veranlasst mit einer Abwehr zu reagieren, ganz so, als würde ein Feind eindringen. Es sind vielmehr die Weizeninformationen, die selbstverständlich im Ei gespeichert sind, die beim Betroffenen das Immunsystem veranlassen zu reagieren.“
Selbst unter Fachleuten sind Bluttests, welche die Antikörper bestimmen mittlerweile umstritten.
Heinz Grundmeyer: „Wir sind der festen Überzeugung, dass es sich bei dieser Bewertung um eine gravierende Fehleinschätzung handelt. Immunglobuline (=Antikörper) dienen nach Auffassung der Schulmedizin zur Abwehr von körperfremden Erregern. Sie werden nach Art ihres Aufbaus und ihrer Funktionen in fünf Klassen eingeteilt: IgG, IgA, IgM, IgD und IgE. Die zentrale Idee: Der Nachweis von IgE bzw. in einigen Fällen IgG soll angeblich ein Anzeiger für vorhandene Allergien sein. Gegen diese Annahme spricht zunächst einmal die Tatsache, dass trotz niedriger IgE-Werte trotzdem Allergien vorhanden sein können. Weiterhin gibt es nachweislich Fälle, in denen trotz hoher IgE-Werte überhaupt keine Allergien zu beobachten sind. Die Vorstellung von Antikörpern und einem auf Abwehr ausgerichteten Immunsystem basiert auf der Idee, der menschliche Körper hätte angeblich einfache Freund-Feind-Beziehungen und müsse sich gegen äußere Bedrohungen schützen. Wir halten diese Betrachtungsweise für ein realitätsfremdes Schwarz-Weiß- Bild, welches der Komplexität des menschlichen Körpers mit seinen vielschichtigen, sich selbst regulierenden Prozessen nicht annähernd gerecht wird. Wäre das menschliche Immunsystem tatsächlich ein Response-System mit der Aufgabe, externe Einflüsse abzuwehren, so müsste es im Falle ausbleibender Eindringlinge auf ein Minimum schrumpfen. Das Fehlen “gefährlicher Eindringlinge” müsste zu einem Fehlen von IgE oder IgG führen. Dies ist jedoch nicht der Fall und veranlasst uns zu der Annahme, dass es zwischen IgE/IgG und Allergien keinen kausalen Zusammenhang gibt. Diese Betrachtungsweise wird vereinzelt bereits anerkannt, z.B. von Prof. Dr. Walter Sebald, Würzburg.“

„Unsere Auffassung des Immunsystems folgt im Gegensatz dazu H. Maturana und F. Varela, die von miteinander kommunizierenden Systemen (Autopoiesis) ausgehen. Danach kommuniziert der Mensch als biologisches System nicht nur mit Menschen, sondern auch mit seiner Nahrung und mit seiner Umwelt. Im Rahmen dieser Kommunikation erfolgt ein steter Abgleich mit der Fragestellung “Ist dieses Nahrungsmittel oder Objekt gut für mich?" Die Frage wird nicht mit einem starren “Ja/Nein” beantwortet. Es gibt stattdessen unscharfe Fließgleichgewichte nach dem Muster “Vielleicht so. Vielleicht anders”. Salz ist unter bestimmten Bedingungen in Ordnung. Unter anderen Bedingungen - beispielsweise zu großen Mengen - wird es vom Körper automatisch abgelehnt. Der Mensch besteht so aus komplexen, sich intelligent und flexibel selbst regulierenden Systemen.“

„Gegen die Idee eines Immunsystems, welches gegen äußere Feinde kämpft, sprechen auch Autoimmunerkrankungen wie z.B. AIDS oder MS. Das Immunsystem wird hier aktiv, obwohl es keine äußeren Feinde gibt. Das Immunsystem bekämpft hier den gesunden Körper in selbstzerstörerischer Weise. Im Falle von AIDS löst HIV beispielsweise eine sich selbst verstärkende Deregulierung des Immunsystems aus, welche in vielen Fällen zum Zusammenbruch des gesamten Systems führt.“

Sein Fazit: „Die wahre Ursache für Allergien liegt aus unserer Sicht weder in Freund-Feind-Abwehrmechanismen noch in “schädlichen Stoffen”, sondern stattdessen auf der Ebene von “Software”, welche die komplexen Regulationsprozesse unseres Körpers steuert. Ist diese “Software” im übertragenen Sinne fehlprogrammiert, in der Systemtheorie würde man von einer gestörten Homöostase sprechen, so werden ”gesunde“ oder „harmlose Stoffe” und im Falle von Autoimmunerkrankungen sogar der menschliche Organismus selbst als “feindlich” fehlinterpretiert.“

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