(openPR) Stellungnahme der casusQuo GmbH zu den Hagida-Demonstrationen.
Hannover, im Januar 2015 // Die casusQuo GmbH ist ein 2003 gegründetes expandierendes Unternehmen mit Sitz in Hannover und mittlerweile über 80 Beschäftigten – Tendenz steigend.
Seit einigen Wochen formiert sich leider auch in Hannover eine rechte Gruppierung mit dem Namen Hagida und fördert islamfeindliche Stimmungen und Tendenzen. Damit wird nicht nur eine in ihrem Ursprung menschenfreundliche Religion ad absurdum geführt, sondern gleichzeitig werden auch ausländerfeindliche Ressentiments geschürt.
Leider sehen wir uns deshalb, jenseits jeglicher wirtschaftlicher Bedeutung, zu einem deutlichen politischen Statement aufgefordert. Für die gesamte casusQuo-Belegschaft ist es seit jeher eine Selbstverständlichkeit, Menschen unterschiedlicher Religion, Hautfarbe, sexueller Identität oder Herkunft in ihrer Mitte zu haben. Dies ist mehr als ein leitbildhaftes Bekenntnis, wir verstehen es als Grundvoraussetzung unseres Miteinanders und auch unseres Erfolgs.
casusQuo wächst und gedeiht mit der und durch die Unterschiedlichkeit der handelnden Personen. Wer hier bei uns Raum für religiöse oder anderweitige Ausgrenzung und Diffamierung sucht, ist fehl am Platz. Dies gilt sowohl für potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kundinnen und Kunden als auch für andere Vertragspartner. Umsätze und deren Wachstum haben an unserer Haustür keinen Eintritt, wenn sie auch nur annähernd zu Lasten unserer Vielfalt gehen. Wem das nicht gefällt, dem sind wir kein adäquater Arbeitgeber, Dienstleister oder Auftraggeber.
Bereits heute haben wir einen deutlichen Bedarf an zusätzlichem Personal. Wir freuen uns auf weitere Farben, Sprachen und Religionen in unserer Mitte oder eine Stärkung des bereits Vorhandenen. Als Belegschaft lassen wir uns diese Vorfreude nicht nehmen und distanzieren uns ausdrücklich von den Zielen und Inhalten der Hagida.
Udo Halwe
Geschäftsführer
für die gesamte casusQuo-Belegschaft












