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Gefahrenquelle Selbstmedikation? Freiverkäufliche Arzneimittel auf dem Prüfstand

16.12.201418:33 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bemerken Verbraucher den Anflug einer Grippe oder leichte Schmerzen, gehen sie oftmals zur Apotheke und versorgen sich eigenständig mit freiverkäuflichen Medikamenten. Zu Hause angekommen, werfen sie meist nur einen ungenauen Blick auf die Packungsbeilage. „Rezeptfreie Produkte nehmen Verbraucher häufig nicht als Medikamente wahr und gehen mit ihnen unvorsichtiger um als mit verschreibungspflichtigen Arzneien“, erklärt Daniel Scheel, Geschäftsführer von medizinfuchs.de, dem führenden Medikamenten-Preisvergleich im Internet. „Unterschätzte Gefahren gehen dann von Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aus.“ Nachfolgend die beliebtesten freiverkäuflichen Wirkstoffe gegen Schmerzen und Erkältung unter der Lupe.



1. Präparate gegen Kopfweh, Schmerzen und Fieber
Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen sowie Paracetamol zählen zu den meistverwendeten Wirkstoffen gegen (Kopf-)Schmerzen und finden sich in fast jeder Hausapotheke wieder. Doch Vorsicht: In Kombination mit bestimmten Präparaten, die Patienten mit künstlichen Herzklappen, Bypässen oder zur Vorbeugung von Thrombosen einnehmen, kann ASS zu ernsthaften Blutdruckbeschwerden führen. Wechselwirkungen zeigt das beliebte Medikament auch mit Diabetesmitteln. Zusammen eingenommen, verstärken sie die Senkung des Blutzuckerspiegels. „Bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber greifen Betroffene daher bevorzugt zu Ibuprofen und Paracetamol“, sagt Daniel Scheel. Letzteres hilft allerdings nicht bei schmerzhaften Entzündungen, wie etwa Rheuma. In Kombination mit einigen Gicht- und Schlafmitteln entstehen sogar giftige Stoffe im Körper, die der Leber erheblich schaden. Auch das beliebte Ibuprofen zeigt Wechselwirkungen mit Präparaten gegen Bluthochdruck in Form einer schwächeren Wirkung des Schmerzstillers. Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, Reizbarkeit und Müdigkeit können auftreten.

2. Hilfe bei Erkältung
Bei einem Erkältungsinfekt kommen häufig Kombipräparate, die mehrere Wirkstoffe in einem vereinen, zum Einsatz. Beschwerden wie Fieber, Schnupfen, Reizhusten, Kopf- und Gliederschmerzen finden dabei gleichzeitig Linderung. Experten raten, diese Mittel nur einzunehmen, wenn tatsächlich mehrere Beschwerden gleichzeitig auftreten. Zu den Hauptwirkstoffen zählt Paracetamol. Daher niemals zusätzlich noch Schmerzmittel einnehmen, um gefährliche Überdosierungen und gesundheitliche Probleme wie Beschleunigungen des Herzschlags zu vermeiden. Viele Präparate enthalten einen weiteren Bestandteil: Chlorphenamin hilft zum einen gegen allergische Beschwerden, zum anderen wirkt es ermüdend, von daher das Präparat vorzugsweise abends einnehmen.

3. Medikamente für Husten und Halsweh
Xylometazolin und Cetylpyridiniumchlorid wirken bei Erkrankungen der Atemwege schleimlösend. Sie beruhigen Nasen-, Rachen- sowie Mundschleimhaut und weisen nur selten Nebenwirkungen auf. Bei gleichzeitiger Einnahme von Diabetesmitteln müssen Verbraucher allerdings achtgeben, da die Kombination zu Blutdruckanstieg oder Übelkeit führen kann.

Gut beraten
Bei Unsicherheiten zu Dosierung und Einnahme freiverkäuflicher Medikamente beraten Ärzte oder Apotheker und klären Verbraucher über Neben- und Wechselwirkungen auf. „Telefonisch oder per Mail geben auch Onlineapotheken ihren Kunden Hilfestellung“, erklärt der Experte von medizinfuchs.de. Generell gilt: Kein Medikament ist nebenwirkungsfrei, deshalb genau nach Angaben im Beipackzettel dosieren und sie nicht länger als zwei Wochen schlucken. Wer Erkältung, Grippe und Co. sanfter begegnen möchte, greift am besten auf pflanzliche Produkte zurück. Thymiansaft wirkt beispielsweise abschwellend und erleichtert freies Atmen. Teesorten mit Anis, Fenchel und Kamille helfen gegen Halsschmerzen und Husten.


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