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Wie viel Handy darf mein Kind?

10.12.201419:04 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Wie viel Handy darf mein Kind?
Christoph Lanz
Christoph Lanz

(openPR) 10. Januar 2014. „Wenn Eltern das Handy an der Hand festgewachsen zu sein scheint, können sie schwerlich erwarten, dass die Kinder akzeptieren, wenn ihnen Grenzen gesetzt werden sollen.“ Ein Statement, das ohfamoos.com reizte. Der Blog, der sich dem alltäglichem Wahnsinn unseres Lebens verschrieben hat, bringt heute ein Interview mit dem Berliner Journalisten und Medienberater Christoph Lanz. Und beleuchtet darin die Herausforderung, Kinder im digitalen Zeitalter so zu erziehen, dass sie weder weltfremd werden noch sich ständig hinter ihrem Tablet verschanzen.

Christoph Lanz, in der Medienwelt kein Unbekannter, kennt sich als früherer Fernsehdirektor von Deutsche Welle TV nicht nur digital gut aus; er ist zudem Vater zweier Jungs (11,13). Im ohfamoos.com-Interview spricht der Medienprofi über ‚gute’ und ‚schlechte’ Online-Nutzung, über Medienkompetenz an Schulen und gibt Tipps wie diese: „Ran an die eigenen Gewohnheiten! Es muss ja nicht gleich der zwanghafte Smartphone-freie-Abend sein, aber öfter mal selber das/die Gerät(e) aus der Hand legen, ist schon ein Anfang…“

„Arbeitet ein Kind mit Photoshop, ist das Bildung!“

Lanz findet die Digitalisierung unserer Gesellschaft klasse, die „typisch deutsche Diskussion“ darüber regt ihn auf. Warum zuvorderst immer erst über die Gefahren reden, fragt er und geht gern einen Schritt weiter: „Arbeitet ein Kind beispielsweise etwas mit Photoshop aus, ist das Bildung!“

ohfamoos.com unterstützt Lanz Forderung, Kindern die sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekte der Mediennutzung zu erklären – und dies „am besten mit dem Smartphone oder Tablet in der Hand oder gemeinsam am Laptop“ zu tun. Neben medienkompetenten Eltern seien da auch und gerade medienkompetente Lehrer gefragt. Hier wirke die digitale Agenda der Bundesregierung noch lange nicht ausreichend in die Bildungsszene hinein.

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