(openPR) Jung, frisch verheiratet und die Familie in Planung oder gerade in Gründung - wer in dieser Lebensphase mit Tatendrang sein Eigenheim plant, der denkt oft nichts ans Alter. Doch was ist, wenn die Rente nicht mehr für den Unterhalt der mit den Bauherren mit gealterten Immobilie reicht? Oder wenn teure Sanierungen oder altersgerechte Umbauten drohen, so richtig ins Geld zu gehen? "Junge Bauherren erleben mit Beginn der Rente oft ein böses Erwachen", sagt Hans Peter Poschner, der sich in der Versicherungsmakler-Bürogemeinschaft "Die Premiummakler Bad Endorf" zum Experten für das Thema Hausbau gemausert hat und auf seiner Webseite z.B. unter dem Link http://www.die-premiummakler.de/bauherrenhaftpflichtversicherung/ über wichtige Versicherungsthemen informiert. "Denn neben das sinkende Einkommen tritt der wachsende Sanierungsbedarf der Immobilie". Poschner zitiert Beispiele aus der Praxis - die Dachsanierung für runde 10.000 €, die defekte Wärmepumpe, die nach Jahren ausgetauscht werden muss und mit rund 5000 € zu Buche schlägt, Außenputz, Fassadenanstrich und vieles mehr. 32 Prozent der älteren Immobilienbesitzer müssen sich, zitiert Poschner eine Umfrage des Instituts für Demoskopie in Allensbach, nach Beginn der Rente finanziell deutlich einschränken, oder sie kämpfen sogar mit finanziellen Sorgen - wegen ihres Hauses.
Von sogenannten "Umkehrhypotheken", wie sie durch die Gazetten geistern, hält der Versicherungsfachmann wenig: Dabei werden (neue) Schulden aufs Haus aufgenommen; der Kreditbetrag wird als eine quasi Zusatzrente ausbezahlt. "So wird das Tafelsilber verscherbelt", sagt Poschner, "finanziell besser ist es, das Haus zu vermieten an jemanden, der es instand halten kann oder womöglich gar umbauen, und selbst in eine kleinere Wohnung zu ziehen." Wer es noch in der Hand hat sollte, so Poschner: 1.) Das Haus schon in jungen Jahren mit breiteren Türen, altersgerechten Sanitäreinrichtungen, möglichst wenig Treppen -oder abtrennbaren Teilgeschoßen zur Vermietung- planen. 2.) Zusätzlichen Wohnraum schaffen, der im Alter vermietet werden und die Rente aufbessern kann, etwa durch eine Einliegerwohnung 3.) sich bewusst machen dass es als Rentner oftmals sinnvoller ist, sich zu verkleinern, auch, weil man zu viel Wohnraum einfach nicht mehr bewirtschaften kann. Poschner: Womöglich trägt die Mieteinnahme für das einstige Haus zugleich auch die Mietausgabe für eine altersgerechte Seniorenresidenz, die betreut ist. Nicht nur der Bedarf an solchen Residenzen wächst rasant - immerhin sind mehr als 20 Prozent der Deutschen älter als 65 Jahre. Auch das Angebot wächst stetig - "bei uns im südlichen Bayern sieht man überall Seniorenresidenzen entstehen".
Oder man baut gar ein zweites Mal, wenn man noch rüstig genug ist: Längst haben die Banken und Sparkassen das Geschäftsmodell für sich erkannt. Sie gewähren mittlerweile auch Kunden jenseits der 70 Kredite in sechsstelliger Höhe – wenn die Bonität stimmt.










