(openPR) Es passierte beim Hochladen des Google Chrome Browsers: "Achtung, Ihr Computer wird von einem Virus angegriffen, jetzt schützen", meldete ein Fenster. Kaspar Bonleitner kennt Fälle wie jenen, den der Autor dieser Zeilen nun erlebte: Man drückt in der Hektik der Installation auf "ja, bitte schützen" - und schon breitet sich die schädliche Adware in die Tiefen der Festplatte aus. Folge: Sämtliche Browser sind infiziert und spielen permanent Werbung ein!
"Besser! Härter! Schädlicher!" Dieser Dreiklang gilt nach Bonleitners Beobachtung für das Jahr 2014. Bonleitner muss es wissen - er ist im Team der fünf Premium-Versicherungsmakler in Bad Endorf/Chiemgau für das Thema Cyberversicherungen zuständig und informiert auf seiner Webseite unter http://www.die-premiummakler.de/cyberversicherung/ aus seiner Versicherungspraxis fundiert über dieses noch junge Thema: "Die Angreifer werden immer raffinierter", sagt Kaspar Bonleitner, auf der Fachmesse für die Finanz- und Versicherungswirtschaft, der DKM in Dortmund soeben zu Deutschlands Jungmakler des Jahres 2014 gekürt. So kursiert zurzeit im Internet eine täuschend echte E-Mail der Deutschen Telekom mit Kunden-Rechnungsdaten, die "dringend überprüft werden müssten" - wer die Mail anklickt, zieht sich Viren auf die Festplatte. Mehr als 230 000 Cyber-Straftaten registriert das Bundeskriminalamt pro Jahr – Tendenz stark steigend. Und auch der Schaden ist beträchtlich - Bonleitner schätzt ihn auf über 40 Millionen Euro; zieht man die Dunkelziffer hinzu, summieren sich die Schäden beispielsweise durch EDV-bedingte Betriebsausfälle auf runde 400 Millionen Euro.
Kein Wunder, dass sich, aus den USA kommend, ein neues Produkt hierzulande breit macht: Die Cyberversicherung, die in den Vereinigten Staaten bereits einen Milliardenmarkt darstellt. Sie ist beileibe keine Versicherungs-Spielwiese nur für EDV-lastige Unternehmen oder Freiberufler, die ihre Daten absichern wollen. Bonleitner: Eine Cyberversicherung gibt es beispielsweise auch als Internetschutz für den Privatkunden. Was geschützt wird? Es geht um Schäden, die durch Datenmissbrauch in den unterschiedlichsten Formen entstehen können. Wie schnell vertippt man sich beim Online-Banking - oder das Konto wird gehackt? Was, wenn das Facebook-Konto geknackt wird und dort anzügliche Fotos oder Nachrichten verbreitet werden, was, wenn Datenmissbrauch beim Online-Shopping gibt oder Schäden durch Upload eines Virus? Natürlich freut sich Premiummakler Kaspar Bonleitner, dass das Interesse an seinem Spezialgebiet rasant wächst. Doch warnt er zugleich:"Im Moment drängen zahlreiche neue Anbieter auf den Markt, mal heißen sie Cyber Plus oder einfach nur Internetschutz. Wichtig ist es, den Überblick zu bekommen und die richtigen Risiken abzudecken." So gilt auch hier, wie fast überall, der gute Rat: nichts übereilen - zuerst die Risikoanlayse, dann der Tarifvergleich. Und erst dann "empfehle ich die Cyberversicherung. Aber nur, wenn sie auch wirklich notwendig ist."







