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Nuklearmediziner treffen sich in Essen

02.12.201419:29 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) 41. Jahrestagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin im Audimax des UK Essen – Austausch zu aktu-ellen Forschungsthemen und Weiterbildung im Fokus

Nuklearmediziner aus ganz NRW treffen sich auf Einladung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V. (RWGN) am 05. und 06. Dezember 2014 im Audimax des Universitätsklinikums Essen (UK Essen). Es werden über 200 Teilnehmer erwartet. Im Zentrum der 41. Jahrestagung der Gesellschaft steht der fachliche Austausch zu aktuellen Fortschritten in Therapie und Forschung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterbildung im ärztlichen Bereich und den medizinischen Assistenzberufen: In 13 Vorträgen informieren die Referenten dabei z. B. über neue Entwicklungen in der Chirurgie, der Sonografie („Ultraschall“) oder der Behandlung von Schilddrüsenkrebs. Zudem verleiht die RGWN an diesem Tag den mit 2.000 Euro dotierten „Hans-Creutzig-Preis“ für herausragende nuklearmedizinische Tumordiagnostik.



Seit über 40 Jahren treffen sich die in der RWGN organisierten Nuklearmediziner, die mit Hilfe radioaktiv markierter Arzneimittel bestimmte Erkrankungen diagnostizieren und behandeln, bereits – in diesem Jahr in Essen. Am 05. Dezember beginnt das Treffen im Audimax des UK Essen um 14.00 Uhr mit der Begrüßung durch den Tagungspräsidenten Prof. Dr. Dr. Andreas Bockisch, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am UK Essen. Um 14.15 Uhr eröffnet der erste Vortrag zum Thema „Therapie von Skelettmetastasen“ das Programm, das sich auf die aktuellen Fortschritte in der Nuklearmedizin fokussiert. Abends lädt die RWGN zum Festempfang in den Saalbau der Essener Philharmonie ein. Hier steht der persönliche Gedankenaustausch im Vordergrund: „Wir haben bei der Organisation der Veranstaltung besonders darauf geachtet, dass ausreichend Zeit für den direkten Kontakt zwischen den Fachleuten vorhanden ist. Denn oft entstehen gerade so neue Ideen, finden Konzepte den Weg in die Praxis und entstehen Netzwerke, die dazu beitragen, dass sich die Nuklearmedizin beständig weiterentwickelt“, so Prof. Dr. Dr. Andreas Bockisch.

Am Samstag dreht sich alles um die fachliche Weiterbildung für Ärzte und Medizi-nisch-Technisch Radiologische Assistenten (MTRA): In insgesamt 13 Vorträgen stellen die Referenten unter anderem neue Leitlinien zur Behandlung von Schilddrüsen-Tumoren vor, geben Tipps zur Einstellung von Schilddrüsenhormonen in verschiedenen Lebensphasen und zeigen auf, wie der persönliche Strahlenschutz optimiert werden kann.

Zudem verleiht die RWGN an diesem Tag den mit 2.000 Euro dotierten „Hans-Creutzig-Preis“. Mit diesem werden Arbeiten prämiert, die sich mit der nuklearmedizinischen Tumordiagnostik einschließlich Kernspintomographie befassen. Bewerben konnten sich Ärztinnen und Ärzte oder Naturwissenschaftler bis 50 Jahren, die an einer Hochschul- oder Krankenhausabteilung in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt sind. Insgesamt fünfmal ging der renommierte Preis nach Essen, zuletzt 2012: Ausgezeichnet wurden Dr. Christian Boy und Dr. Ingo Stoffels für ihre Arbeit "Association Between Sentinel Lymph Node Excision With or Without Preoperative SPECT/ CT and Metastatic Node Detection and Disease-Free Survival in Melanoma".

Die Teilnahme an der 41. Jahrestagung der RWGN ist für Mitglieder, MTRA und Studierende kostenfrei, Nicht-Mitglieder zahlen für beide Tage 40 Euro, ohne Voranmeldung kostet die Tageskarte 20 Euro. Die Teilnahme am Festempfang am 05. Dezember kostet 35 Euro.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie im Internet unter http://www.rwgn.de/index.html.

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