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Kernfusion - Bundesregierung verspielt die Zukunft

29.04.200401:29 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Kernfusion hat als Energietechnik der Zukunft ein großes Potenzial

21. Mai 2003: Zu den heutigen Beratungen im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages zur Fusionsforschung in Deutschland erklären der umweltpolitische Sprecher, Dr. Peter Paziorek MdB, und der zuständige Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Rolf Bietmann MdB:

Die Kernfusion hat als Energietechnik der Zukunft ein großes Potenzial, in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts signifikant zu einer umweltfreundlichen, kostengünstigen und sicheren Energieerzeugung beizutragen. Die Bundesregierung verspielt mit ihrer Politik diese Chance.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, die notwendigen Entscheidungen zu treffen und die erforderlichen Mittel zur Nutzung dieses Potenzials bereitzustellen. Die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung und zur Wahrung der damit verbundenen Chancen auch für zukünftige Generationen müssen jetzt gestellt werden. Stattdessen stellt die Bundesregierung die weitere Forschungsförderung in Frage. Das technologische Know-how der Forschungszentren in Jülich, Karlsruhe, Garching usw. wird bei Realisierung dieser Politik gefährdet und dem Wissenschaftsstandort Deutschland schwerer Schaden zugefügt. Der geplante Ausstieg aus der Kernfusionstechnik ist ein weiterer Beweis für die völlig chaotische Energiepolitik der Bundesregierung.

Der Experimentalreaktor ITER (Internationaler Thermonuklearer Experimenteller Reaktor) muss als nächster großer Schritt der weltweiten Fusionsforschung gebaut werden. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt die Bewerbung des Standortes Greifswald/Lubmin für den ITER. Für Mecklenburg-Vorpommern und den gesamten Forschungsstandort Ostdeutschland hätte der ITER eine bedeutende Signalfunktion. Die Bundesregierung wird aufgefordert, die Bewerbung zu unterstützen, um damit langfristig eine neue umweltschonende Energieressource zu erschließen.

Autor(en): Prof. Dr. Rolf Bietmann, Dr. Peter Paziorek

 

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