(openPR) Alle deutschen Mobile Payment Systeme haben Nachholbedarf in der Kategorie „Mehrwertservices“ - Cashcloud ist bester Service
München, 21. November 2014 – Allein die Möglichkeit mobil bezahlen zu können, reicht für den Kunden nicht aus: Mehrwertservices sind gefragt, um eine nachhaltige Akzeptanz zu erreichen. Doch hier müssen alle deutschen Mobile Payment Systeme noch nachziehen und mehr bieten. Dies ist ein weiteres Teilergebnis der Mobile Payment Benchmarking Studie 2014 von den Branchenexperten für Payment und Digitalisierung How2Pay und Mücke, Sturm & Company. „Der Durchbruch von Mobile Payment kann nur dann gelingen, wenn Mobile Payment nicht als digitale Kreditkarte sondern als neue Art des Bezahlens wahrgenommen wird - mit allen Vorteilen der Digitalisierung“, macht Martin Meinert, Project Manager bei Mücke, Sturm & Company deutlich. Von den 17 getesteten Mobile Payment Lösungen schnitt cashcloud in der Kategorie „Mehrwertservice“ am besten ab.
Payment allein reicht als Kundenanreiz nicht aus
Grundsätzlich gibt es bei der Markteinführung neuer Services unterschiedliche Ansätze. Im Fall von Mobile Payment können Händler entweder „künstliche“ Anreize für die Nutzung von Mobile Payment, z.B. in Form von Rabatten schaffen, oder sie wecken mit nützlichen Mehrwertservices ein echtes Kundenbedürfnis. Während ersterer Ansatz kostenintensiv und nur kurzfristig erfolgreich ist, bieten Mehrwertservices die Chance auf eine nachhaltige Etablierung als neues Bezahlmittel in Deutschland.
Die Mobile Payment Systeme auf dem deutschen Markt müssen alle im Bereich Mehrwertservices zulegen, um die Erfolgsaussichten auf eine weitreichende Akzeptanz zu erhöhen. „Die Studie hat gezeigt, dass Mehrwertservices wie Couponing oder Proximity Marketing noch nicht im Fokus der Apps liegen und der kreative Spielraum für nutzenstiftende Features noch nicht ausgeschöpft ist“, erläutert Ralf Ockenfelds, Geschäftsführer Produktentwicklung bei How2Pay.
Cashcloud bietet in Deutschland den besten Mehrwertservice
Cashcloud hat sich in der Kategorie "Mehrwertservices" den ersten Platz gesichert, da die Lösung P2P-Zahlungen - Zahlungen an andere User über die cashcloud-App - ermöglicht. Darüber hinaus besteht auch die Option von anderen cashcloud-Nutzern Geld zu fordern. Außerdem punktet cashcloud mit überdurchschnittlich vielen Features im Loyalty-Segment.
Die Apps von PayCash und mPass teilen sich Platz zwei knapp vor Netto. PayCash und mPass überzeugten ebenfalls mit einem Loyalty- und Couponing-Angebot und P2P-Zahlung, allerdings ohne die Möglichkeit Geld einzufordern.
Netto punktet zwar mit einem starken Loyalty- und Couponing-Angebot und Features wie dem Erstellen einer Einkaufsliste, ermöglicht jedoch keine P2P-Zahlung.
Insgesamt war das Ergebnis der Untersuchung in der Kategorie „Mehrwertservices“ aber dürftig: Cashcloud konnte als beste Lösung in dieser Kategorie lediglich 49 Prozent aller möglichen Punkte erlangen.
Methodik der Mobile Payment Studie
Mücke, Sturm & Company und How2Pay haben über einen Zeitraum von drei Monaten bundesweit insgesamt 17 Anbieter für Mobile Payment sowohl mit theoretischen Methoden als auch in der Praxis am Point of Sale getestet und bewertet. Hier in alphabetischer Reihenfolge: cashcloud, EDEKA-App, GO4Q, kesh, mPass (O2), mytaxi App, NettoApp, opentabs, Paij, PayCash, PayPal QR-Shopping, PAYSMART, qooqo, SQWALLET (mr. Net group), VeroPay, Vodafone SmartPass, Yapital.
Die Mobile Payment-Anbieter wurden in fünf Dimensionen nach insgesamt 60 Kriterien bewertet. Die Services wurden in den Bereichen Usability, Mehrwertservices, Pricing, Sicherheit und Verbreitungspotential untersucht. Zusätzliche Informationen wurden aus Interviews, Labortests und insbesondere Praxistests in drei Monaten zusammengetragen.
Es wurden nur Services untersucht, die bereits am Markt eingeführt waren und damit getestet werden konnten. Lösungen, die während des Benchmarks auf den Markt kamen, konnten nachträglich nicht aufgenommen werden. Sie werden in der Mobile Payment Benchmarking Studie Deutschland 2015 berücksichtigt.
Serviceanbieter und Händler beobachten derzeit gespannt die Entwicklungen auf dem Markt und sind auf Indizien angewiesen, die erkennen lassen, welche Unternehmen sich durchsetzen werden. Die Mobile Payment Studie 2014 liefert wichtige Indikatoren über den Ausgang dieser Marktentwicklung.
Die komplette Studie kann unter









