(openPR) 21. Mai 2003 - Anlaesslich der heutigen oeffentlichen Anhoerung zur Arzneimittel-Positivliste erklaert der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe Gesundheit und Soziale Sicherung der SPD-Bundestagsfraktion, Horst Schmidbauer, und die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Marlies Volkmer:
Der grosse Wert der Positivliste fuer die Patienten wurde heute nochmals von Experten bestaetigt! Der Verlauf der Anhoerung ist ein weiteres deutliches Zeichen fuer die Erfolgsgeschichte der Arzneimittel-Positivliste.
Dies wird von den zur Anhoerung geladenen Sachverstaendigen eindeutig bestaetigt: Die Patienten werden besser versorgt, weil in der Positivliste ausschliesslich Arzneimittel aufgefuehrt sind, deren therapeutische Wirksamkeit zweifelsohne belegt ist. Experten unterschiedlichster medizinischer Fachbereiche bekraeftigen den Qualitaetssprung in der Arzneimittelversorgung durch die Einfuehrung der Positivliste.
Als Vorsitzender der Sachverstaendigenkommission des Instituts fuer die Arzneimittelverordnung in der gesetzlichen Krankenversicherung betont Prof. Dr. Ulrich Schwabe das enorme Einsparpotential der Positivliste. Alleine Arzneimittel im Wert von 1,7 Milliarden Euro werden nicht in der Positivliste sein!
Unter Beruecksichtigung aller methodischer Schwierigkeiten fuer die Berechnung des Einsparvolumens werden damit mindestens 800 Millionen Euro jaehrlich eingespart!
Nach Einschaetzung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK liegt die grosse Bedeutung der Positivliste darin, dass sie neben dem hohen Einsparungsvolumen zusaetzlich eine ausreichende Arzneimittelversorung gewaehrleistet.
Prof. Schwabe bestaetigt eine bisher nicht dagewesene Verbesserung fuer den Bereich der Fettstoffwechselerkrankungen. Hier sei mit Abstand die beste Gruppe von Arzneimitteln aufgenommen worden. Ein solche Verbesserung ist vor allen Dingen Resultat der Substitution von Arzneimitteln mit geringem therapeutischen Nutzen durch Arzneien mit belegter therapeutischer Wirksamkeit.
Aus Sicht der BKK stellt die Positivliste deshalb das geeignete Instrument dar, um gleichzeitig therapeutischen Nutzen und Wirtschaftlichkeit zu maximieren. Alle Angriffe gegen die Positivliste muessen laut Prof. Dr. Schoenhoefer ins Leere laufen! Schon allein deshalb, weil sie ausschliesslich auf harten Fakten und strengen Auswahlkriterien aufbaut!







