(openPR) München, 20. November 2014 – Ob einfaches Käsebrot oder Profi-Käseplatte – Käseliebhaber wissen: das Auge isst mit. Doch leider zerbröselt oder zerquetscht so mancher Käse beim Anschneiden. Dabei reichen bereits ein paar Käsewerkzeuge, um jede Käsesorte ideal schneiden zu können. Die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) zeigt das richtige Zubehör für die Käsevielfalt.
Basisausstattung für Käseliebhaber
„Jeder Käseliebhaber sollte drei Käsemesser besitzen, um alle Käsesorten verarbeiten zu können: einen Käsehobel, ein gutes Einhandmesser sowie ein gelochtes Weichkäsemesser“, erklärt Josef Stemmer, Käseexperte der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM). Die Auswahl des passenden Käsewerkzeugs hängt von der Käsesorte ab. Die Gruppen Hartkäse, Schnittkäse, halbfester Schnittkäse, Sauermilchkäse, Weichkäse und Frischkäse unterscheiden sich nicht nur in Wasser- und Fettgehalt, Geschmack sowie Farbe, sondern auch in Form und Konsistenz. Eine solche Käsevielfalt erfordert verschiedene Schnittwerkzeuge, die die Eigenheiten der Käsegruppen berücksichtigen.
Sechs Käsegruppen – von hart zu weich
Die Gruppe der Hartkäse – zu ihr gehören Allgäuer Emmentaler oder Bergkäse – reift am längsten und hat die höchste Trockenmasse. Für diese festeren Sorten wird beim Schneiden oft viel Kraft benötigt. Im Haushalt ist daher ein Käsehobel sinnvoll. Er wirkt kraftsparend und kann hauchdünne Scheiben abziehen. Feine Käseblüten zaubert die Girolle aus kleineren Hartkäselaibchen und kleine Späne werden mit der Käsereibe erzielt. Käsehobel und Reibe können auch für die Gruppe der Schnittkäse, beispielsweise Gouda, eingesetzt werden. Stabile, größere Messer – auch Einhandmesser genannt – erfüllen hier ebenfalls ihren Zweck. Scharfe Klingen lassen die Schnittflächen von Pasta Filata Käse, zu denen Mozzarella zählt, besonders glatt werden.
Andere Werkzeuge erfordern Weichkäse wie der Camembert oder Romadur, da ihr Teig leicht am Messer kleben bleibt und zu unansehnlichen Stücken führt. Speziell gelochte Messer oder solche mit dünnen Klingen ermöglichen bei diesen Käsen schöne Schnittflächen. Gleiches gilt für Sauermilchkäse. Die Konsistenz von halbfestem Schnittkäse, wie beispielsweise Butterkäse oder Salzlakenkäse ähnelt je nach Sorte den Schnitt- oder Weichkäsen. Die Schnittwerkzeuge sollten sich daher an diesen Sorten orientieren.
Profis nutzen für das Teilen ganzer Laibe und größerer Stücke gerne Schneidedraht, Käsespaten oder Doppelgriffmesser, die an beiden Seiten der Klinge einen Griff haben. So können sie ihre Kraft gezielt einsetzen.
Anrichten und fertig
Mit dem Wissen um Messer und Werkzeuge sowie deren Verwendung steht dem perfekten Käsebrot nichts mehr im Wege. Für eine hübsche Käseplatte empfiehlt die LVBM zusätzlich auf die Schnitttechnik zu achten. Runde Käse sollten in kleine Dreiecke geschnitten werden, bei Schnittkäsen oder Hartkäsen empfehlen sich Scheiben. Die Dicke der Stücke ist reine Geschmackssache. Um cremigen Frischkäse schön zu portionieren, eignen sich besonders gut Frischkäsespaten. Nun noch ein paar Früchte oder Nüsse dazu und fertig ist die perfekt gelungene Käseplatte.
Die LVBM wünscht gutes Gelingen!
Inspiration für das Anrichten und die Verabeitung von Käse bietet die LVBM in der umfangreichen Rezeptdatenbank unter www.milchland-bayern.de.
Veranstaltungshinweis: Für mehr Informationen zum Thema Käse oder einen Einblick in die Vielfalt des bayerischen Käseangebots lädt die LVBM vom 16. bis 25. Januar 2015 zur Internationalen Grünen Woche in Berlin (Bayernhalle 22b) herzlich ein.



















