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Networking mit System statt per Zufall

(openPR) Ein paar hunderte Facebook-Freunde, die Follower auf Twitter etc.: Fast jeder hat heute zahlreiche Netzwerke. Um diese jedoch zu einem relevanten Faktor in Sachen beruflicher Erfolg zu machen, müssen sie vom Zufall befreit werden. Strategische Planung und sorgfältige Pflege sind das A und O, wie eine neue Studie zeigt, die das Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (IFIDZ) und das F.A.Z.-Institut herausgegeben haben.



„Beim Networking kommt es nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an“, sagt Barbara Liebermeister, Gründerin, Inhaberin und Leiterin des IFIDZ. Die Management-Beraterin hat einen Wandel bei der Beurteilung von Netzwerken ausgemacht. So würden gute Führungskräfte nicht Kontakte sammeln wie andere Briefmarken. „Vielmehr wählen sie mit Bedacht aus und wissen, dass die eigentliche Arbeit die nach dem Klick ist.“

Letztlich ist das Knüpfen eines Netzwerks so alt wie die Geschichte des modernen Menschen. Forscher sehen die Fähigkeit des Homo sapiens zur Herstellung sozialer Netze als wesentlichen Vorteil im Überlebenskampf. Er habe sich auch deshalb gegen den Neandertaler durchsetzen können, obwohl dieser ein genauso guter Jäger und vermutlich intellektuell ebenbürtig war. Kooperation war offenbar etwas, das es erleichterte, sich gegen Konkurrenten durchzusetzen.

Heute geht es nicht mehr ums nackte Überleben, wohl aber nach wie vor darum, sich gegen Wettbewerber zu behaupten. Welche Qualitäten müssen Führungskräfte haben, damit ihnen genau das gelingt? Um darauf eine Antwort zu finden, wurden in der Studie von IFIDZ und F.A.Z.-Institut kürzlich 100 Führungskräfte der ersten und zweiten Ebene befragt. 70 Prozent kamen aus mittleren, 30 aus Großunternehmen. Eines der Ergebnisse: Netzwerke sparen Kosten und Zeit auf dem Weg zum Erfolg.

Innerhalb der Unternehmen fördert die digitale Vernetzung die Teambildung, aber auch die Netzwerke über die Grenzen des Betriebs hinaus haben eine große Bedeutung. 85 Prozent der Befragten erwarten, dass teamorientiertes Arbeiten künftig wichtiger wird. 89 Prozent erwarten, dass Partnernetzwerke eine stärkere Rolle spielen werden. 96 Prozent sehen vernetztes Denken als Voraussetzung für erfolgreiche Führung. Social Media und soziale Netzwerke werden auch im Unternehmensalltag mehr und mehr genutzt – für Kundenkontakte, Werbung oder die Personalsuche.

Netzwerke werden also zu einem entscheidenden Tool, was Liebermeister nicht überrascht: Business sei letztlich nichts anderes als die Verknüpfung von Menschen. Aber auf keinen Fall sollte man beim Netzwerken in erster Linie den nächsten Geschäftsabschluss im Kopf haben. „Vielmehr stehen der Austausch und die gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt. Alles andere ergibt sich daraus.“ Menschen möchten als Individuen wahrgenommen und behandelt werden, nicht aber ausschließlich als potenzielle Kunden.

Liebermeister rät dazu, die virtuellen Bekanntschaften zu realen Beziehungen zu machen, also auf den persönlichen Kontakt zu setzen. Erster Schritt sei die Integration der Netzwerkpflege in den Terminkalender – zum Beispiel in Form von drei gepflegten Kontakten jeden Morgen oder jeden Abend. „In der Praxis rufe ich zuerst Frau Meier an, lade dann Herrn Müller zum Mittagessen ein und gebe Herrn Schmidt ein Feedback zu seiner Suche nach einem neuen Mitarbeiter.“ Wer dies konsequent Tag für Tag durchziehe, schaffe es, im Kopf seiner wichtigsten Kontakte als verlässlich und verbindlich abgespeichert zu werden.

Zweiter Tipp von Barbara Liebermeister: Auf Basis der eigenen Ziele eine Jahresplanung für den Besuch von Veranstaltungen machen! Damit vermeide man, Events spontan und per Zufallsgenerator auszuwählen. Auch hier komme es nicht auf die Quantität an und nicht darauf, die neue Visitenkarte unter Personen zu verteilen, die man ohnehin schon kennt.

Raus aus der Komfortzone, heißt das Motto, und die Leute ansprechen, die einen voranbringen. Für Liebermeister ist das ein Stück Alpha Intelligence – ein Begriff, mit dem sie zusammenfasst, was für Erfolg im digitalen Zeitalter unabdingbar ist. Alpha-intelligent ist, wer die „Marke Ich“ entwickelt und präsentiert, beim Kommunizieren immer den Menschen im Gegenüber im Blick hat und über Vernetzungsintelligenz verfügt. Alles Punkte, die auch die aktuelle Führungskräftebefragung als bedeutend identifiziert hat. „Wir werden dies im IFIDZ weiter verfolgen, um die Erfahrungen aus der Praxis noch besser theoretisch zu untermauern“, sagt Liebermeister.

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