(openPR) In ihrer aktuellen Marktstudie analysieren die GALIPLAN-Experten mehrere Verkaufssignale, die auf eine nachhaltige Konsolidierung der US-Leitindizes in den nächsten Monaten hindeuten – Auswirkungen auch auf den deutschen Aktienmarkt erwartet
Aachen, 4. April 2006 – Die unabhängigen Vermögens- und Fondsverwalter der GALIPLAN Financial Services GmbH gehen von stark nachgebenden Aktienkursen in den nächsten 6 Monaten aus. Die analysierten Daten beziehen sich auf den US-Markt. Der erwartete Kursrückgang von bis zu 20 Prozent wird sich nach Meinung der Experten jedoch auch nachhaltig auf die Performance deutscher Aktien auswirken. „Der US-Markt hat alle guten Nachrichten in den derzeitigen Kursen bereits eingepreist. Das aktuelle Preis-/Buchwert-Verhältnis des S&P 500 ist mit 3,1 bereits mehr als doppelt so hoch wie der historische Mittelwert von 1,5. Ebenso liegt die Dividendenrendite aller Aktien des S&P 500 bei 1,85 Prozent und damit deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten 100 Jahre von 3,85 Prozent“, begründet Max Lenzenhuber, geschäftsführender Gesellschafter der GALIPLAN Financial Services GmbH, die Markteinschätzung der Fondsberater.
Die aktuelle Analyse basiert auf der Auswertung des quantitativen Market-Timing-Modells, welches für die Steuerung der Investitionsquoten im Aktienfonds GALIPLAN Aktien Global AMI entwickelt wurde. Bei ihrer Marktbewertung verweisen die Experten der GALIPLAN Financial Services GmbH unter anderem auf die Zinspolitik der US-Notenbank. Der Offenmarktausschuss hatte am 28. März 2006 den Satz für Tagesgeld zum 15. Mal in Folge um 25 Basispunkte auf nunmehr 4,75 Prozent erhöht. Seit 1920 gab es nur drei Fälle, in denen die Zinsen durch die FED um mehr als 300 Punkte angehoben wurden. Im Schnitt dauerte es nach der 300-Punkte-Erhöhung noch 54 Tage bis der S&P 500 sein finales Hoch erreichte. Danach fiel der Index gemessen am jeweiligen Tiefststand im Schnitt um mehr als 30 Prozent über einen Zeitraum von durchschnittlich 1,3 Jahren.
„Auch einige Sentimentindikatoren liefern uns derzeit Verkaufssignale“, ergänzt Max Lenzenhuber. „So stehen fast alle Volatilitäts-Maße auf niedrigen bis sehr niedrigen Werten. Das ist ein Zeichen für wenig Angst vor fallenden Kursen im US-Aktienmarkt. Zwar haben niedrige Volatilitäten keine hohe Korrelation mit kurzfristigen Marktbewegungen, wohl aber mit der langfristigen Performance des Marktes. Je länger eine Phase niedriger Kursschwankungen andauert, umso größer ist die Gefahr einer nachhaltigen Korrektur“, so Max Lenzenhuber weiter. In den letzten 100 Jahren gab es, verglichen mit der derzeitigen Marktsituation, nur ganze drei Mal eine vergleichbare Phase, in der der S&P 500 über drei Jahre keine Korrektur von 10 Prozent oder mehr gezeigt hat. In allen drei Fällen ist der Markt danach vom erreichten Höchsttand um mehr als 20 Prozent gefallen. Die letzte Phase endete im Jahr 1987.
Zum Unternehmen:
Die GALIPLAN Financial Services GmbH ist ein inhabergeführter und unabhängiger Vermögensverwalter mit Sitz in Aachen. Verwaltet werden Investitionsvermögen von Privatkunden zwischen 100.000 und 5 Millionen Euro. Auf Basis einer persönlichen Bedarfs- und Risikomentalitätsanalyse des Kunden investiert die GALIPLAN Financial Services GmbH dabei in so genannte Markowitz-Portfolios. Diese sind in drei Klassen – Risikobewusst, Ausgewogen und Konservativ – unterteilt. Als Advisor berät GALIPLAN den von der Ampega Investment AG am 28.12.2005 aufgelegten Quant-Fonds GALIPLAN Aktien Global AMI (ISIN DE000A0F5HG0).








