(openPR) Das Weihnachtsfest ist bekanntlich ein kritischer Termin: Die Ansprüche, die sich mit Frieden, Freude und Verständigung verbinden, geraten schnell zur Last. Grund genug, um wegzufahren. Allein, mit dem Partner oder der Partnerin, oder als ganze Familie.
So geht man den vielfältigen Zumutungen des Festes aus dem Weg: Das Abstatten von Besuchen und Besucht-werden entfällt. Ein beschränktes Reisegepäck dämmt außer Kontrolle geratene Geschenkorgien von vornherein ein. Und natürlich kann man über Weihnachten auch dem grauen Dezemberwetter entfliehen. Es gibt also viele gute Gründe dafür, an den Festtagen nicht erreichbar zu sein!
Aber wohin? Klar, wer Schi laufen möchte, stürzt sich in den Rummel der Alpen oder fährt in den Norden. Wer die intensive Besonnung seiner entwöhnten Haut nicht fürchtet, wechselt, wenn es sein Portmonee zulässt, die Hemisphäre und lässt sich in der Karibik verbrutzeln. Dass diese Optionen aber nicht die einzigen sind, wird spätestens bei einer intensiveren Betrachtung der europäischen Landkarte klar. Warum nicht zu Weihnachten in die Toskana?
Bevor die geneigte Leserschaft jetzt „Abstrus!“ ruft und sich über diesen Vorschlag empört, sollen hier schnell einige unschlagbare Argumente ins Feld geführt werden:
* Es gibt kaum einen besseren Termin, um unverfälschtes toskanisches Leben zu genießen.
* Endlich einmal die Uffizien für sich!
* Gemütlich kann es werden, wenn die Unterkunft entsprechend geheizt werden kann!
* Zeit finden, um sich um die lieben Mitreisenden zu kümmern: Jeder Rummel wäre fehl am Platze.
Und letztlich:
* „Oh-livenbaum, Oh-livenbaum, wie grün sind deine Blätter!“ – Die Toskana ist zur Weihnachtszeit wirklich grün, und hin und wieder blühen schon die ersten Narzissen. Nicht selten scheint auch die Sonne, und dann kann man am Weihnachtsmorgen im Freien frühstücken – ohne gleich verbrannt zu werden.
Ein paar Voraussetzungen dafür müssen aber erfüllt sein! Zunächst braucht man eine Unterkunft, in der man sich einigermaßen ungestört entfalten kann. Zu empfehlen ist ein Appartment mit Kochgelegenheit oder noch besser ein Ferienhaus in Alleinlage. Unbedingt darauf zu achten ist, dass eine Heizmöglichkeit sichergestellt ist. Merke: Das Vorhandensein von Heizkörpern in Hotels bedeutet nicht, dass sie auch funktionieren. Bei einem Kaminofen sieht das dann schon anders aus.
Reist man mit Kindern, sollte nicht nur ein Herd, sondern auch ein Backofen vorhanden sein. Dann kann man beispielsweise zusammen Kekse oder Kuchen backen, von Pizza und notfalls einer Weihnachtsgans ganz zu schweigen.
Und was noch? Lesen und Vorlesen, Filme schauen, aber natürlich auch die Umgebung und die Landschaft erkunden. Als Weihnachtsbaum können einige Olivenzweige Verwendung finden. Diesem Wunsch kommt entgegen, dass im Dezember der Baumschnitt beginnt und es leicht ist, an entsprechendes Grün zu kommen. Die Olive als Weihnachtsbaum ist erprobt und hat sich – mit dem innewohnenden leichten Verfremdungseffekt – bestens bewährt. Spaziergänge durch die alten toskanischen Städte unternehmen, das Brausen des von Menschen weitgehend verlassenen Mittelmeeres hören und sich ansonsten an der Ruhe freuen: Mehr braucht es wirklich nicht zu einem gelungenen Weihnachtsurlaub.
Nach einer Woche kehrt man gestärkt zurück: Viel erlebt in der kurzen Zeit! Für alle Mitreisenden ist dann klar: Dieses Weihnachten war ganz anders - und unvergesslich!



















