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Multimodale Stresskompetenz: Spannungssignale frühzeitig wahrnehmen und Entspannung rechtzeitig einleiten

27.10.201418:22 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Multimodale Stresskompetenz: Spannungssignale frühzeitig wahrnehmen und Entspannung rechtzeitig einleiten
Renate Mathesius, Wolf-Ulrich Scholz: Multimodale Stresskompetenz (MMSK)
Renate Mathesius, Wolf-Ulrich Scholz: Multimodale Stresskompetenz (MMSK)

(openPR) Zur Stresskompetenz gehört, Stresssignale frühzeitig wahrzunehmen und zu bewerten. In der Kommunikation spielt die Wahrnehmung von Stresssignalen - an sich selbst und an anderen - eine große Rolle. Werden Stressignale rechtzeitig wahrgenommen und verstanden, gelingt es besser, darauf zu reagieren und sich auf den Kommunikationspartner einzustellen. Dr. Renate Mathesius und Dr. Wolf-Ulrich Scholz bieten dazu ein Trainingsprogramm an - detailliert als Handbuch plus CD-Rom veröffentlicht, unter dem Titel "Multimodale Stresskompetenz".



"Da an der Stressreaktion stets alle Regulationsebenen des Menschen beteiligt sind, d.h. die kognitive, zentralnervöse, emotionale, vegetativ-hormonelle und muskuläre Ebene, entstammen die Stresssignale auch diesen unterschiedlichen Ebenen. Sie werden mehr oder weniger bewusst wahrgenommen und je nach individueller Bedeutung bewertet. Stresssignale kommen zu einem großen Teil in körperlichen Reaktionen zum Ausdruck ...

Der Zugang zum eigenen Körper fällt vielen Menschen schwer; durch angeleitetes Üben können jedoch gezielt Körpererfahrungen vermittelt und damit die Körperwahrnehmung geschult werden. Das Spüren der Beweglichkeit und Durchlässigkeit des Körpers, des Krafteinsatzes, der Leichtigkeit des Bewegungsablaufs löst positive Emotionen aus. Körperwahrnehmung bezieht sich jedoch nicht nur auft Aktivität; der Körper und seine Funktionen müssen auch in Ruhe erspürt und wahrgenommen werden können. Auf der Grundlage unterschiedlicher Erfahrungen hinsichtlich der Funktionsweise, der Grenzen und der Entwicklungsmöglichkeiten des eigenen Körpers sowie des Erlebens, ihn selbstregulativ beeinflussen zu können, entsteht ein positives Körperbewusstsein. Das führt wiederum zu einer positiven Selbstwirksamkeitserwartung bei der Verarbeitung von Stressreizen, z.B. bei Schmerzen aus dem Muskel- und Gelenkapparat, und ermöglicht eine vorausschauende, anforderungsbezogene Regulation von Spannungszuständen ..."

Mathesius und Scholz nennen u.a. Stressreaktionen bei eher sympathikotoner Ausrichtung:

- Anstieg des Blutdrucks
- wenig und kalter Schweiß, leichtes Schwitzen
- zu tiefe Atmung
- Erschlaffung des Magens, Verstopfung durch zu träge Darmtätigkeit
- erhöhter Blutzucker und Blutfettspiegel

Das Multimodale Stresskompetenz-Training versteht den Menschen als biopsychosoziales Wesen und ist entsprechend umfangreich. Verhaltenstherapeutische Ansätze stehen zwar im Vordergrund. Dennoch gelingt die Integration unterschiedlichster Verfahren. Stresskompetenz-TrainerInnen haben daher die Möglichkeit, aus dem angebotenen Trainingsbaukasten die gewünschten Elemente individuell zu nutzen - im Einzel- und im Gruppensetting. Die beigefügte CD enthält u.a. Übungsmaterialien für Klienten.

>> Renate Mathesius, Wolf-Ulrich Scholz: Multimodale Stresskompetenz (MMSK) - Konzept, Didaktik/Methodik, Übungsmaterial. Pabst 2014, 400 Seiten, ISBN 978-3-89967-917-5

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