(openPR) Vision Summit 2014 perfekte Plattform für werte-aus-bildung gemeinnützige GmbH
Mannheim, im Oktober 2014. – Bildung ist eine soziale Aufgabe, die uns alle angeht. Daher war es nur konsequent, dass die werte-aus-bildung gemeinnützige GmbH (wab) sich als Co-Veranstalter des Vision Summit 2014 in Berlin engagierte, der in diesem Jahr mit „Social Innovation“ überschrieben war. Anhand ihrer jüngsten Projekte zeigte die wab auf, was soziale Innovation für den Bildungssektor bedeutet und wie sie diese umsetzt. Dabei ist die wab selbst eine soziale Innovation: Sie eröffnet Bildungseinrichtungen völlig neue Finanzierungsoptionen, unter anderem durch ihre Internet-Plattform www.crowd-charity.com.
Projektförderung à la wab
Gerade im Kindesalter müssen die unterschiedlichen Fähigkeiten, Talente und Begabungen gefördert werden. Dazu braucht es gut ausgebildete Lehrer, denen es gelingt, Kinder fürs Lernen zu begeistern. Ein Projekt der wab widmet sich daher der Lehrerausbildung an der Mannheimer Alanus Hochschule – Institut für Waldorfpädagogik, Inklusion und Interkulturalität. Aufgabe der wab ist es, den Studienbetrieb finanziell abzusichern und gleichzeitig die Studienkapazitäten zu erweitern. Das Projekt ist sehr erfolgreich angelaufen: Dank des bislang eingeworbenen Kapitals können die Kapazitäten des Instituts weiter ausgebaut werden, um den gestiegenen Studentenzahlen gerecht zu werden. Denn mit Hilfe eines Marketing- und PR-Konzeptes konnte die Verdoppelung der Studentenzahlen, die bis 2018 geplant war, bereits jetzt erreicht werden. Diese Steigerung erfordert nun den zügigen Ausbau des Instituts, um angehenden Waldorf-Lehrern optimale Studienbedingungen zu bieten.
Weil es in unserer Gesellschaft nicht sein darf, dass junge Menschen ohne Schulabschluss oder ohne Berufsausbildung bleiben, arbeitet die wab für das Projekt Zwischenraum. Zwischenraum ist eine der bundesweit wenigen Institutionen mit Präventivansatz für Kinder ab 9 Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene in Entwicklungskrisen, vor allem für solche, die schulmüde sind, die Schule verweigern oder von der Schule ausgeschlossen wurden. Die intensiv-pädagogische Einrichtung hilft Kindern dabei, ihre Fähigkeiten zu entdecken. Dazu bietet Zwischenraum projektorientiertes und individuelles Arbeiten und Lernen an in den Bereichen Kultur (Theater, Musik, Fotografie) und Natur (Gärtnern, Landwirtschaft, Erlebnispädagogik). Ziel ist die Wiedereingliederung der Kinder in das gewohnte Umfeld.
Das soziale Innovationspotenzial der wab
Ein zentrales Anliegen der wab ist es, die von ihr betreuten Bildungs- und Sozialeinrichtungen mittels skalierbarer Modelle möglichst auf finanziell eigene Füße zu stellen. „Hilfe zur Selbsthilfe“, nennt Mathias Weidner, Geschäftsführer der wab, dieses Konzept. Dazu gehört z. B. die gradlinige, unternehmerische Planung von Maßnahmen und deren Finanzierung.
Studien belegen darüber hinaus, dass Social Innovations immer wichtiger werden, und zwar nicht nur für die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen, sondern auch für die Wirtschaft. Denn damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, brauchen sie gut ausgebildeten Nachwuchs. Häufig wird aber über den kaum ausbildungsfähigen Nachwuchs seitens der Unternehmen geklagt. Die wab vermittelt daher zwischen Bildungseinrichtungen und Unternehmen, damit beide die Anforderungen des anderen kennen- und begreifen lernen. Damit leistet die wab einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag, indem sie bei den Beteiligten Transparenz, gegenseitiges Verständnis und Vertrauen schafft und sie so einander näher bringt.
Das wab-Prinzip
Als unabhängige Initiative unterstützt die wab private und öffentliche Bildungseinrichtungen, um die Bildungs- und Pädagogikvielfalt zu erhalten, denn jedes Kind muss aufgrund seiner unterschiedlichen Talente und Begabungen individuell gefördert werden. Dazu braucht es Einrichtungen, die zu den Bedürfnissen der Kinder passen. Eine optimale Förderung ist die Grundvoraussetzung für gut ausgebildeten und motivierten Nachwuchs, den Unternehmen brauchen, um erfolgreich am Markt zu bestehen – national und international. Die gute Ausbildung eines jeden Einzelnen kommt schließlich der Gesellschaft insgesamt zugute, weil sie zur sozialen Leistungsfähigkeit und zum Erhalt unseres Wohlstandes beiträgt.










