(openPR) Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Bluthochdruck muss kein Tabu sein
Die Berufsunfähigkeit ist eines der am meisten unterschätzen Risiken im Erwerbsleben. Noch immer ist die Ansicht weit verbreitet, dass die gesetzliche Rentenversicherung als finanzieller Ausgleich bei Einkommensverlusten ausreichen würde. Doch allein mit diesen Leistungen lässt sich der Lebensstandard auch auf niedrigem Niveau nicht halten. Insofern ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung jedem Beschäftigten dringend anzuraten. Leider kämpfen viele Arbeitnehmer und Selbständige lange darum, trotz ihrer Bluthochdruckerkrankung in den Genuss einer solchen Versicherung zu kommen. Mitunter ist dies ein sehr steiniger Weg, der zu keinem Erfolg zu führen scheint.
Vorerkrankungen entscheiden oft über die Aufnahme
Nicht nur die Beitragssummen und die Leistungen von Berufsunfähigkeitsversicherungen unterscheiden sich erheblich voneinander, auch die Aufnahmebedingungen sind sehr verschieden geregelt. Bei der Antragstellung verlangen die allermeisten Versicherungsgesellschaften eine genaue und vollständige Auflistung bereits bestehender Erkrankungen. Dazu gehört neben Diabetes mellitus, Epilepsie und vielen anderen Krankheiten sowie körperlichen und psychischen Störungen auch der weit verbreitete Bluthochdruck. Insofern haben es Menschen mit dieser "Volkskrankheit" oft nicht leicht, in den Genuss einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kommen.
Ganz klar ist, dass alle Fragen zum aktuellen Gesundheitszustand und zu Vorerkrankungen vollumfassend und wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen. Ein Verschweigen oder auch "Abmildern" der bestehenden Probleme im Antragsformular ist bei Bluthochdruckpatienten unter keinen Umständen eine Lösung und kann schnell zu einem Bumerang werden: Schon mancher Kunde wähnte sich abgesichert und musste schließlich die bittere Erfahrung machen, dass der Schwindel aufflog und das Versicherungsunternehmen - völlig zu Recht - jegliche Leistungsansprüche wegen der verschwiegenen Erkrankung zurückwies.
Einmal abgelehnt - immer abgelehnt?
Was viele nicht wissen: Ist der Antrag erst einmal gestellt und wurde er von einem Versicherungsunternehmen abgelehnt, sinken die Chancen angenommen zu werden auch bei anderen Anbietern. Ob nun innerhalb der Versicherungswirtschaft eine Art "internes Warnsystem" existiert oder sich die Assekuranzen derartige Informationen auf andere Weise beschaffen, mag dahingestellt bleiben - die Erfahrung zeigt, dass ein "einmal abgelehnt" schnell zu einem "immer abgelehnt" werden kann. Der Antragsteller hat in einem solchen Fall sehr schlechte Karten und kaum noch eine Möglichkeit, an einen derartigen Vertrag zu gelangen.
Doch soweit muss es gar nicht erst kommen! Neben der Möglichkeit, ein Versicherungsverhältnis unter Ausschluss der Bluthochdruckerkrankung zu begründen oder aber einen - mitunter erheblichen - Risikozuschlag zu zahlen, gibt es auch einige Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen, die Gesundheitsfragen nur in eingeschränktem Maße stellen und dadurch einen gangbaren Weg zu einem Vertragsabschluss auch für Patienten mit Bluthochdruck eröffnen. Es ist daher außerordentlich lohnenswert, einen umfassenden Vergleich durchführen zu lassen und auf die Kompetenz und Leistungsfähigkeit eines auf diesem Gebiet erfahrenen Versicherungsfachmannes zurückzugreifen.
Auch weitere Kniffe und wichtige Handlungsempfehlungen für den gelingenden Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung trotz bestehendem Bluthochdruck können Betroffenen helfen und rasch zum Ziel führen. Wichtig ist in jedem Fall, auf den fachkundigen Rat eines versierten Experten für Berufsunfähigkeitsversicherungen zurückzugreifen - damit alles von Anfang an in die richtigen Bahnen kommt.
Je früher, desto besser
Grundsätzlich empfiehlt es sich, eine Berufsunfähigkeitsversicherung so früh wie nur irgend möglich abzuschließen. Neben den durch das geringere Eintrittsalter deutlich niedrigeren Beiträgen ist auch der Gesundheitszustand bei jüngeren Menschen in aller Regel besser. Auf diese Weise lassen sich Probleme wegen Vorerkrankungen beim Abschluss des Vertrages von vornherein vermeiden.
Doch auch alle jene, die erst im fortgeschrittenen Lebensalter eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten oder auch Menschen, die schon mit jungen Jahren an einer Erkrankung wie Bluthochdruck leiden, haben eine Chance. Auch sie können an eine Police kommen, die ihre individuellen Gegebenheiten, persönlichen Ansprüche und beruflichen Besonderheiten berücksichtigt.
Weitere Informationen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung mit Bluthochdruck finden Sie bei der auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisierten Versicherungsagentur Karn unter http://www.karn.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-bluthochdruck.html.








