(openPR) Wald und Forstwirtschaft sind in den letzten Jahren zunehmend in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt. Für den Wald der Zukunft ist dabei die Forstgenetik ebenso von großer Bedeutung wie für eine naturnahe und nachhaltige Forstwirtschaft.
Im Zentrum der bayerischen Forstgenetik steht das Amt für forstliche Saat- und Pflanzenzucht (ASP), das im September 2014 das 50-jährige Bestehen gefeiert hat. Die dort gewonnenen Daten und Erkenntnisse sind für Forstwissenschaft und Forstpraxis von großer Bedeutung. So hat die Bereitstellung von hochwertigem Vermehrungsgut für Waldbäume mit dem Klimawandel eine neue Dimension erhalten. Es geht dabei um die Frage, welche Herkünfte einer Baumart am besten geeignet sind, den Wald fit zu machen für eine Zukunft unter dem Zeichen des Klimawandels.
Auch für den Waldnaturschutz und der Sicherung der Biodiversität liefert das ASP mit der Erfassung und forstgenetischen Erforschung seltener Baum- und Straucharten wichtige Daten.
Umfangreiche Hintergrundinformationen zur Forstgenetik und zum ASP bietet das neu erschiene forstliche Kompendium LWF Wissen 74 der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) im Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan. Bestellformular und Download einzelner Artikel unter http://www.lwf.bayern.de/lwfwissen-forstgenetik
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Johann Seidl
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising (Deutschland - Germany - Allemagne)
Tel.: +49 08161 71 4801
Telefax: +49 08161 71 4971
Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) ist die Fachstelle für Wald und Forstwirtschaft in Bayern. Sie forscht national und international vernetzt für eine nachhaltige Forstwirtschaft und naturnahe Waldbewirtschaftung. Sie trägt mit praxisbezogener Forschung und Beratung zu einer betrieblich erfolgreichen, sozial ausgewogenen und umweltverträglichen Entwicklung der Forstwirtschaft und des Waldes bei.
Die LWF mit ihren rund 200 Mitarbeitern ist Kooperationspartner im Zentrum Wald-Forst-Holz in Freising-Weihenstephan. Weitere Informationen im Internet unter http://www.lwf.bayern.de.
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Auf dem Kämikopf nahe Mittenwald wurde einer der seltensten Käfer Deutschlands gefunden. Ernobius explanatus ist als sogenanntes Urwaldreliktart ein lebendes Zeugnis der Waldgeschichte.
Die Forstingenieurin Anna Kanold entdeckte als erste den Käfer, der lebend bis dahin in Deutschland noch nie gesichtet wurde. Im Naturwaldreservat Wettersteinwald in 1540 m Höhe gelang ihr der Erstfund von Ernobius explanatus. Neun Jahre haben die Wissenschaftler den nur wenige Millimeter großen Käfer schon im Fokus. Erst durch eine genaue Biotopbeschreibung …
Bayerns Wälder wachsen. Zugleich werden sie älter und reicher an Laubbäumen und Totholz. Das zeigen die landesweiten Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur (BWI). Danach hat die mit Waldbäumen bewachsene Fläche im Freistaat in den vergangenen zehn Jahren um 7.400 Hektar auf 2,6 Millionen Hektar zugenommen. Die Zahlen belegen darüber hinaus die Zunahme des Anteils von Laubbäumen um vier Prozentpunkte auf 36 Prozent. Auch das aus Naturschutzgründen wichtige Totholz ist in Bayern um mehr als zwei auf nunmehr 22 Kubikmeter pro Hektar gewachsen…
… Viren dieses Komplexes ist. Dazu haben sie nach neuen Genen für Virusresistenz in einer entfernt verwandten Wildgerstenart gefahndet und diese Gene mit Hilfe von DNA-Markern gezielt in die Kulturgerste eingekreuzt (Theoretical and Applied Genetics, September 2006).
Im Jahr 2006 wurde in Deutschland auf mehr als 1,4 Mio. ha Wintergerste angebaut. Mit …
… gut ermittelt werden kann, bestehen häufig Schwierigkeiten bei der Art- und Herkunftskontrolle von Holz in diesen Produkten. Daher will das Thünen-Institut für Forstgenetik (Großhansdorf) gemeinsam mit dem Holzhandel ein neues Analyseverfahren entwickeln, bei dem die einzelnen Holzarten in fertigen Produkten nachgewiesen werden. Die Deutsche Bundesstiftung …
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg zeigen: Charakteristische chemische Veränderungen am Erbgut sind potentielle Marker für Herzerkrankungen / Veröffentlichung in „Circulation“ / Kooperation mit Siemens Healthineers ermöglicht Entwicklung neuer Diagnostika / Heidelberger Kardiologe Privatdozent Dr. Benjamin Meder mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis …
… und präzisere Diagnose frühzeitig über den Erfolg der Therapie Auskunft geben."
Die Spurensuche der Onkologen findet dabei auf molekularer Ebene statt: Molekulare Marker wie Proteine, Gen-Veränderungen und RNA erfahren bei Krebserkrankungen spezifische Anpassungen, die bereits im frühen Tumor-Stadium nachweisbar sind. Bisher fehlt aber eine systematische …
… CAncer Diagnosis – ist ein Specific Targeted Research Project (STREP) zur Krebsdiagnostik unter dem 6. EU-Rahmenprogramm. Das Ziel des Projektes ist es Molekulare Marker zu identifizieren, die zum Zeitpunkt der Diagnose von Eierstock-Krebs Aussagen über den zukünftigen Therapieerfolg zulassen. OVCAD umfasst 11 akademische und 4 industrielle Partner-Gruppen …
… Dechend are already planning the next steps: “We want to find out why this condition occurs only in humans,” says Izsvák. “We also hope to find biomarkers for the three types of preeclampsia we have identified,” adds Ralf Dechend. “These will help diagnosing or predicting the disease before the actual illness develops.“
Reference
Julianna Zadora, et …
Biomarker* sollen es möglich machen, Krebserkrankungen früher zu erkennen und damit die Aussichten auf eine erfolgreiche Therapie der Betroffenen zu erhöhen.
Dem Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IPA) ist es gelungen, mit dem Protein Calretinin einen wirksamen und kosteneffizienten Marker zur Diagnose …
… analysieren, welche Gene unter welchen Bedingungen aktiv sind und diese Informationen mit der Situation in gesunden Zellen vergleichen. Um sogenannte Genexpressionsanalysen durchzuführen, werden bei Patienten mit beispielsweise Harnblasenkrebs jedoch noch keine Zellbürsten eingesetzt. Denn die Proben müssen bislang unmittelbar nach Entnahme aufgearbeitet …
… der Entstehung der Augenstruktur und im Erwachsenenstadium ist die Genaktivität schon ganz klar auf die Funktionalität der Rezeption und Weiterleitung von Lichtreizen fokussiert."
Weitere Analysen der Daten und der Vergleich mit entsprechenden Messungen aus der Maus zeigten, dass Drosophila 1.033 Proteine herstellt, die auch bei der Augenentwicklung …
… Basenpaare untersucht werden, das humane Genom mit seinen 23 Chromosomenpaaren aber mehr als 3 Milliardenbasenpaare besitzt, muessen nur einige Stellen (Koordinaten, Genorte, Marker) genauer untersucht werden. Diese Genorte werden dann durch sogenannte Primer markiert und quasi durch das molekulare PCR-Kopierverfahren in milliardenfacher Kopie hergestellt. …
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