(openPR) Die Woche vom 6. bis 12. Oktober stand in Filderstadt ganz im Zeichen der Fairness. Ob beim Konzert, im Kochkurs, beim Shoppen, Gottesdienst oder in der Bibliothek - in über 20 Veranstaltungen erlebten die Filderstädter die Vielfalt des Fairen Handels. Der Titel „Fairtrade Town“ ist nun in greifbarer Nähe.
Da rund 75 Prozent aller fair gehandelten Produkte Lebensmittel sind, war es der Organisationsgruppe ff-faires filderstadt ein Anliegen, diese sinnlich erfahrbar zu machen. Deshalb gab es bei fast allen Veranstaltungen in der Fairen Woche Gratisverkostungen. Im fbs-Kochkurs „Männer FAIRführen in der Küche“ zauberte der 1. Filderstädter Männerkochklub sogar ein raffiniertes Vier-Gänge-Menü. Dabei begeisterte die Kombination aus Rehmedaillons in feuriger Chilimangosauce und Quinoa-Spätzle die 13 Kochkursteilnehmer besonders.
Dass Fairtrade und Filderstadt gut zusammenpassen, zeigte auch der eigens kreierte Apfel-Fairtrade-Mango-Saft aus heimischen Streuobstwiesenäpfeln und fairen philippinischen Mangos. Vorgestellt wurde dieser bei der Eröffnungsveranstaltung „Der Faire Handel – alles nur heiße Luft?“. Da es auch in Filderstadt kritische Nachfragen gibt, ob ein Mehrverdienst bei den Produzenten im Fairen Handel tatsächlich ankommt und ob deren Kinder von der verbesserten Einkommenssituation der Familie profitieren, wurde zur Eröffnung der Fairen Woche ein hochkarätiges Podium eingeladen. Die Vorstandsvorsitzenden von Transfair Deutschland und von Terre des Hommes stellten sich den kritischen Fragen. Wie gut „Fair“ schmeckt, erfuhren die rund 80 Gäste der Podiumsdiskussion beim anschließenden biofairen Imbiss, das das Schülercatering „Sunshine“ der Gotthard-Müller-Schule vorbereitet hatte.
Das ansprechende Programm hat die Intitiativgruppe ff-faires filderstadt Hand in Hand mit Stadtverwaltung, Vereinen, Kirchengemeinden, Schulen und dem Einzelhandel vorbereitet. Das Ergebnis ist ermutigend. Die 1. Filderstädter Faire Woche hat der Stadt einen weiteren Ruck in Richtung Fairtrade Town gegeben. Vier der fünf Kriterien für den Titel „Fairtrade-Town“ sind bereits erfüllt. „Lediglich bei der Gastronomie ist noch Überzeugungsarbeit nötig – aber das schaffen wir auch noch“, so die Koordinatorin der Initiative Hannelore Moll.











