(openPR) LHG Bayern fordert Erhöhung der staatlichen Zuwendung für die gewählten studentischen Vertretungen
Zu den Haushaltsverhandlungen im bayerischen Landtag sehen die Liberalen Hochschulgruppen Bayern (LHG) eine Stärkung der finanziellen Mittel der studentischen Vertretungen an Bayerns Hochschulen für dringend angebracht.
LHG-Landesvorsitzender Alexander Bagus erklärt dazu: „Seit Jahren steigen die Studentenzahlen, die Zuwendungen an die Studentenvertretungen stagnieren dagegen. Pro Kopf gerechnet sinkt der Betrag sogar seit Jahren.“ Es sei daher an der Zeit hier endlich nachzubessern. „Immer mehr Aufwand an Betreuung durch die Fachschaften und der gesamten Studentenvertretung stehen immer weniger staatliche Mittel zur Verfügung. Alleine die Kreativität der studentischen Vertreter sorgt für einen erhöhten Anteil an Drittmitteln und täuscht über die Knausrigkeit der Staatsregierung hinweg“, hält Bagus fest.
Beispielhaft sei hier die Situation des Sprecherrats der Universität Würzburg. Gut 13.500 Euro Haushaltsmitteln stünden 55.000 Euro gegenüber, welche selbst eingenommen werden. „Da auch dieses Geld staatlich verbucht wird, kann das Ministerium behaupten, die Situation der Studentenvertretungen sei nicht so schlecht, die Haushaltsposten würden steigen. Das aber ist Augenwischerei“, ärgert sich Bagus und pocht auf mehr Geld: „Wir fordern die Staatsregierung auf, diesen Mummenschanz zu beenden und die Mittel endlich aufzustocken. 3 Euro pro Student aus Steuermitteln sind immer noch besser als 12 Euro via Umverteilung aus studentischen Geldbeuteln á la Verfasste Studentenschaft – und die will die Staatsregierung ja bekanntlich eh nicht.“









