(openPR) DRESDEN (VDAC-PM), 08.10.2014
An den friedlichen Fall der Mauer vor 25 Jahren, der ohne die Amerikaner undenkbar gewesen wäre, erinnerte der Präsident des Verbandes der Deutsch-Amerikanischen Clubs e.V. (VDAC), Jacob Schrot, beim Deutsch-Amerikanischen Tag 2014 in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden.
Im Rahmen der Feierlichkeiten im Lichthof des Dresdner Rathauses wurde dem deutschen Journalisten Rüdiger Lentz die General Lucius D. Clay-Medaille vom VDAC verliehen.
Rüdiger Lentz ist Direktor des Aspen Instituts Deutschland und diente als Leiter des German-American Heritage Museum in Washington, DC. Von 1998 bis 2009 war er in der US-Hauptstadt für die Deutsche Welle als Chefkorrespondent tätig. Acht Jahre arbeitete er als WDR-Reporter für die ARD, war für RIAS-TV Berlin im Einsatz und bei amerikanischen Medien gefragter Experte. Für das deutsche Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL schrieb er Reportagen.
Gäste aus ganz Deutschland und den Vereinigten Staaten waren zu den Feierlichkeiten dieses besonderen transatlantischen Tages gekommen. Die Festredner erinnerten an den historischen Bezuges des Deutsch-Amerikanischen Tages. Am 6. Oktober 1683 siedelten 13 deutsche Familien nach Philadelphia über und gründeten dort die Stadt Germantown.
US-Generalkonsul Scott R. Riedmann würdigte in seiner Laudatio Rüdiger Lentz als Clay-Medaillen-Empfänger. „Wir brauchen mehr Menschen wie Rüdiger Lentz, die die transatlantischen Beziehungen auf dem richtigen Kurs halten. Er hat über Jahrzehnte dafür gearbeitet.“ Zu den Gratulanten gehörten Dresdens Bürgermeister, Dr. Ralf Lunau, und Thomas Horn von der Sächsischen Staatskanzlei.
Grußworte an Lentz übermittelte auch der Staatsminister und Chef der Staatskanzlei des Freistaates Sachsen, Dr. Johannes Beermann „In diesem November jährt sich der Fall der Mauer zum 25. Mal. Die Friedliche Revolution von 1989, die ihren Ausgang in Sachsen nahm, hat die Menschen im Osten Deutschlands nachhaltig geprägt. Sie wissen ganz besonders um den Wert der Freiheit. Und sie wissen auch um die Rolle der USA im damaligen Verhandlungsprozess um die Zukunft Deutschlands. Die deutsch-amerikanische Freundschaft beruht seit jeher auf gemeinsamen Werten. Sie beruht auf Freiheit und Demokratie. Um dieses Bündnis zwischen Amerika und Europa immer wieder zu erneuern und zu stärken, braucht es Menschen, die persönliche Kontakte ermöglichen und einen offenen, konstruktiven Dialog gestalten.“











