(openPR) Eine Reise durch das altägyptische Universum im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim
„Die Entstehung der Welt – Ägyptens letzte Schöpfungsmythos“ vom 13.09.2014 bis 11.01.2015
Woher kommen wir und wohin gehen wir? Die Menschen aller Zeiten haben sich Gedanken darüber gemacht, wie die Welt entstanden sein könnte – heute genauso wie zur Zeit der Pharaonen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in der ägyptischen Oase Fayum ein ungefähr 2000 Jahre alter, reich bebilderter Papyrus gefunden, der sich mit der Entstehung und dem Fortbestand der Welt beschäftigt. Heute wird dieser wohl letzte große Schöpfungsmythos der alten Ägypter als “Buch vom Fayum” bezeichnet. Die noch erhaltenen Teile befinden sich in Museen in Baltimore, New York und Kairo.
Im „Buch vom Fayum“ wird die Fayum-Oase mit ihrem See zum Ort der Schöpfung. Hier scheint die Sonne jeden Abend direkt im Wasser des Sees unterzugehen und hier leben Krokodile, die tagsüber am Ufer in der Sonne liegen und abends in den See eintauchen. Und so erzählt auch der Papyrus die Geschichte der Entstehung und Erneuerung der Schöpfung: Der Sonnengott verwandelt sich bei Sonnenuntergang in ein Krokodil und taucht in den Fayum-See ein. Im Laufe der Nacht erneuert er sich dort und taucht bei Sonnenaufgang als junger Knabe wieder auf. Begleitet wird diese Verwandlung von vielen anderen Göttern und Wesen, die der Papyrus ebenfalls zeigt.
Erstmals in Europa und in Deutschland nur im Roemer- und Pelizaeus-Museum können Besucher den Papyrus vom 13.09.2014 bis 11.01.2015 in der Sonderausstellung „Die Entstehung der Welt – Ägyptens letzter Schöpfungsmythos“ bewundern. Statuen, Reliefs, Amulette und Schmuck, aber auch eine über drei Meter lange Krokodilmumie setzen die ungewöhnlichen Bilder und Texte des Papyrus dreidimensional um. So kann der Besucher auf eine Reise in eine lange vergangene Zeit und durch das altägyptische Universum gehen, wo er den Göttern begegnet und an der Seite des Sonnengottes die Erneuerung der Schöpfung erlebt. Gleichzeitig zeigt die Ausstellung aber auch ein überraschendes und teilweise sehr modern anmutendes Bild Ägyptens, das über Pyramiden, Pharaonen und Mumien weit hinausreicht. Ein weiterer Ausstellungsbereich, das „Junge Museum“, ist der Ort zum aktiven Entdecken, Erleben und Erfahren. Hier ist jeder - ob jung oder alt - willkommen: diejenigen, die sich schon einmal Gedanken über die “Entstehung der Welt” gemacht haben, aber auch die anderen, die sich damit noch nicht beschäftigt haben. In drei Bereichen mit insgesamt sieben Aktiv-Stationen macht es Spaß, den großen Fragen nachzugehen.
Ergänzt wird die gesamte Ausstellung durch Führungen und Workshops sowie ein Rahmenprogramm mit Veranstaltungen für jedes Alter und jeden Geschmack. Weitere Informationen unter www.entstehungderwelt.de.













