(openPR) Der Expertentipp im September – Die Experten der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft klären jeden Monat Fragen rund um die Milch. Astrid Denzinger, Ernährungsexpertin der LVBM, zu der Frage:
Woher kommt der Begriff Milchzahn?
Nicht nur die Deutschen nennen die ersten Zähne im Kindesalter Milchzähne, auch Engländer und Franzosen haben entsprechende Bezeichnungen: „milk teeth“ und „dents de lait“. Entstanden ist der Begriff vermutlich im 16. Jahrhundert und bezieht sich möglicherweise auf die Durchbruchsphase der ersten Zähne: Mit etwa fünf bis sieben Monaten zahnen Kinder bereits. Während dieser Zeit werden Säuglinge in erster Linie mit Muttermilch oder Flaschenmilch ernährt.
Eine weitere Verbindung zur Milch besteht darin, dass die ersten Zähne deutlich heller und „milchiger“ sind als die Zähne von Erwachsenen: Die Farbe der Milchzähne gleicht weißer Milch, das Erwachsenengebiss hingegen ist leicht gelblich. Auch wenn die Milchzähne nach einer Weile ausfallen und ersetzt werden, sollten Eltern bei ihren Kindern bereits im Milchzahnalter auf die richtige Zahnhygiene achten und regelmäßig einen Zahnarzt aufsuchen.
Tipp: Zucker und Süßes machen den Zahnschmelz anfälliger für Löcher: sie haften an den Zähnen, werden von Bakterien abgebaut und schaffen so ein saures Umfeld. Ein Glas Milch neutralisiert die Säuren, remineralisiert die Zähne und beugt Karies vor. Der hohe Calciumgehalt der Milch kräftigt zudem die Zähne von innen.
Bildunterschrift: Der hohe Calciumgehalt der Milch ist gut für Zähne und Knochen.












