(openPR) Zahlreiche Spender, Unternehmen und Medien unterstützten aufwendige Umzugsaktivitäten
Berlin, 14. Mai 2009 - "Ein Kinderladen ist kein Ladengeschäft und darf somit nicht in einer Ladenwohnung betrieben werden". So lautet das Fazit eines über zwei Jahre dauernden Rechtsstreits. Der bereits 1986 gegründete Kinder- und Schülerladen Milchzahn e.V. musste aus seinen angemieteten Räumen in der Odenwaldstraße ausziehen. Erfreulicherweise konnten die 18 Kita-Kinder und 18 Schüler mit ihren Erzieherinnen schließlich im März 2009 neue und großzügige Räume im Gemeindehaus der Kirchengemeinde "Zum guten Hirten" in der Bundesallee in Friedenau beziehen.
Dem vorangegangen waren große Anstrengungen sowohl körperlicher als auch finanzieller Art. "Ohne die unglaublich großzügige Unterstützung kleiner und großer Firmen und ohne die großzügigen Spenden vieler Menschen hätten wir den Umzug nicht geschafft", so die Leiterin des Milchzahns Renate Kühl. "Wir fühlen uns in den neuen Räumen sehr wohl und willkommen und möchten uns bei all denen ganz herzlich bedanken, die uns dabei geholfen haben."
Im Vorfeld des Umzuges gab es eine beispiellose Welle der Hilfsbereitschaft. Das BB Radio startete eine Spendenaktion, die nicht nur eine beachtliche Geldsumme einbrachte, sondern auch die Unterstützung der psd Bank und vieler tatkräftiger Firmen nach sich zog, wie beispielsweise Bleitzhofer&Kohl (Malerarbeiten), Marc Neuer (Küchenumbau und Tischlerarbeiten), Patzwaldt (Sanitärarbeiten), hhp (Brandschutzgutachten), Elektrozwerge, (Elektroarbeiten), Budzynski (Fliesenlegearbeiten) und Zapf (Umzug). Der Bezirk half durch eine zügige Bearbeitung von Sondermittelanträgen und diverse Medien trugen dazu bei, dass das Schicksal des Milchzahns in der Öffentlichkeit breit diskutiert wurde. Nicht zuletzt wurde die Politik für das Thema Kinderlärm und die damit verbundenen notwendigen Gesetzesänderungen sensibilisiert.
"Wir sind überglücklich, dass der Milchzahn nicht schließen musste! Unser Kampf hat sich gelohnt und mein Dank gilt nicht zuletzt auch allen Eltern, die selbst kräftig mit angefasst haben und die mit diesem Umzug einhergehende Unruhe mit Fassung mitgetragen haben", sagt Renate Kühl. Die Milchzahn-Kinder, ihre Eltern und die Erzieherinnen blicken wieder nach vorn, vergessen aber nicht, dass der Umzug nötig war, einzig weil ein Nachbar sich durch Kinderlärm gestört fühlte.









