(openPR) Mit einem prominent besetzten Publikum würdigte der Weltbuch Verlag Dresden mit Richard Tauber den wahrscheinlich ersten Klassik-Weltstar des 20. Jahrhunderts. In seinem Buch "RICHARD TAUBER – Weltstar des 20. Jahrhundert" stellt Martin Sollfrank die erste detaillierte und verifizierte Sammlung an exakt recherchierten Informationen aus dem Leben und der Arbeit von Richard Tauber zusammen. Das vorgestellte Buch unterscheidet sich deutlich von bisher erschienen Biografien, da nur belegte Daten Verwendung fanden und erstmals ein umfangreiches Quellenstudium betrieben wurde. Dieses wurde unter anderem im gut sortierten Archiv der Sächsischen Staatsoper Semperoper betrieben, da Tauber an dieser Oper seine Laufbahn 1913 begann. Semperoper Intendant Wolfgang Rothe nahm das erste Exemplar des neu erschienen Buches im Namen der Sächsischen Staatsoper entgegen.
Martin Sollfrank
wurde 1957 in Amberg/Oberpfalz geboren. Seit Jahren widmet er sich intensiv den „schönen Stimmen“. Dazu gehört natürlich auch der lyrische Tenor des Richard Tauber, von dem er eine beachtliche Schallplatten- und CD-Sammlung sein eigen nennt. Er studierte alle seine Biografien die bis heute auf dem internationalen Buchmarkt erschienen sind. Doch er musste feststellen, dass gerade im Bereich der Daten und Fakten große Lücken vorhanden waren und somit der Aussagewert über das tatsächliche weltweite Wirken dieses Ausnahmetenors sehr gering war. Er machte sich daran in Archiven, Sammlungen, Museen und Ämtern weltweit nachzuforschen – was zu überraschenden Ergebnissen führte. Er entschloss sich, dies in einer ausführlichen Dokumentation interessierten Musikliebhabern zur Verfügung zu stellen. Neben vielen Einzelheiten des musikalischen Wirkens stellte Martin Sollfrank auch Taubers Leben in der Zeit von 1933 bis 1945 vor. Nach der Emigration aus Deutschland und einem privaten wie auch beruflichen Neubeginn schaffte es Tauber sowohl in Österreich als auch England und Australien wiederholt, durch sein Können und seine Wirkung die Menschen zu begeistern. Damals wie heute steht der Name Richard Tauber als ein Markenzeichen unerreicht professioneller Gesangskunst über die Jahrtausendwende hinweg.
Nächster Termin im Jahr 2014: 3. Dezember 2014 („Manfred Uhlig liest aus seinem neuen Buch:„Städtenamen verrückt – Eine humoristische Namens(er)findung – Lesung, Gespräch und Diskussion; Moderation: Rolf Garmhausen)
Dirk Kohl, Weltbuch-Geschäftsführer führt mit dieser Veranstaltung der Literaturlounge eine Reihe von Begegnungen fort, in denen Literaten bewusst den Dialog mit ihren Lesern suchen. Die Impulsgeber und Autoren sehen Sprache als die wahrscheinlich größte Errungenschaft der Menschheit und Literatur als ihre herausragende Kulturform an. Entgegen der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit animiert die Literaturlounge zu einer Besinnungsreise hin zum geschriebenen Wort.
Sehen Sie hier einige Bilder des Abends im Heinrich Schütz Saal der Heinrich Schütz Residenz Dresden: https://www.flickr.com/photos/andrehenschke/sets/72157647258590305










