(openPR) Premiere in Bayreuth: Noch vor der offiziellen Eröffnung der Bayreuther Festspiele werden die nicht in den Festspielkanon aufgenommenen Frühwerke „Die Feen“, „Das Liebesverbot“ und „Rienzi“ aufgeführt. Der junge, aufstrebende Wagner-Dirigent Constantin Trinks übernimmt dabei die musikalische Leitung des „Liebesverbots“, einer szenischen Neuproduktion der Oper - und dem Gewandhausorchester Leipzig. Premiere in der eigens für diesen Zweck umgestalteten Bayreuther Oberfrankenhalle ist am 8. Juli 2013, weitere Aufführungen folgen am 11. und 14. Juli. Neben Constantin Trinks werden Ulf Schirmer („Die Feen“) und Christian Thielemann („Rienzi“) bei diesem ungewöhnlichen Projekt zu erleben sein, das von Wagners Geburtsstadt Leipzig und seiner Wirkungsstätte Bayreuth ausgerichtet wird.
Die Einladung der beiden Wagner-Städte unterstreicht abermals, dass Constantin Trinks einer der talentiertesten Wagner-Dirigenten der jüngeren Generation ist. An der Semperoper Dresden feierte er in der vergangenen Woche große Erfolge mit der Neuinszenierung „Der Fliegende Holländer“, 170 Jahre nach dessen Premiere. Es ist die einzige Wagner-Neuinszenierung in Dresden im Jubiläumsjahr 2013.
Das 1836 uraufgeführte „Liebesverbot“ hebt sich gänzlich von Wagners späterem Musiktheater-Werk ab und steht ganz in italienischer Tradition: Es beinhaltet Elemente der komischen Oper im Stil von Rossini und Donizetti – aber auch von Lortzing und Weber. Die Orchestrierung folgt der französischen Grand opéra mit großem Gewicht auf Schlagwerk, Blech und Massenszenen mit Chor. Neben den erheblichen Anforderungen an die Ausführenden fasziniert Constantin Trinks „die wahnsinnige Energie, der jugendliche Ungestüm“ des Stücks. Es sei „revolutionär“, denn: „Das Volk spielt die Hauptrolle und setzt den Karneval gegen die Obrigkeit durch. Es handelt selbst und lässt sich die Liebe nicht verbieten – das ist beeindruckend.“
Als ausgewiesener Wagner-Spezialist hat er bereits alle bedeutenden Wagner-Opern erarbeitet: Constantin Trinks` Interpretationen der „Meistersinger“, des „Parsifal“ und des „Ring des Nibelungen“ in Darmstadt fanden deutschlandweite Anerkennung. Bei den Münchner Opernfestspielen 2011 sorgte er mit Richard Strauss` „Rosenkavalier“ für Furore und wurde von der Münchner Presse als möglicher Nachfolger Lorin Maazels am Pult der Münchner Philharmoniker gehandelt. Ende 2012 debütierte er an der Deutschen Oper Berlin mit Wagners „Tannhäuser“, den er Anfang 2013 auch am New National Theatre Tokyo dirigierte. 2014 folgt Constantin Trinks` Debüt an der Wiener Staatsoper mit Mozarts „Zauberflöte“. Zu seinen weiteren Stationen gehören u. a. die Opéra national de Paris, die Hamburgische Staatsoper, die Oper Frankfurt, die Bayerische Staatsoper sowie die Semperoper Dresden.
Weitere Informationen: www.constantintrinks.com
Constantin Trinks
Dirigate in Bayreuth und Dresden im Sommer 2013:
Bayreuth, Oberfrankenhalle:
„Das Liebesverbot“ – Große komische Oper in zwei Akten von Richard Wagner
Mo., 08.07.2013, 18:00 Uhr
Do., 11.07.2013, 18:00 Uhr
So., 14.07.2013, 15:00 Uhr
Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Regie: Aron Stiehl
Brighella: Reinhard Dorn; Pontio Pilato: Martin Petzold; Claudio: David Danholt; Antonio: Dan Karlström; Angelo: Jürgen Kurth; Luzio: Bernhard Berchtold; Danieli: Sejong Chang; Friedrich: Tuomas Pursio; Isabella: Christiane Libor; Mariana: Anna Schoeck; Dorella: Viktorija Kaminskaite
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester Leipzig
Semperoper Dresden - bis Spielzeitende:
„Der fliegende Holländer“ – Romantische Oper in drei Akten von Richard Wagner
Mi., 19.06.2013, 19:00 Uhr
Fr., 28.06.2013, 20:00 Uhr
Mo., 01.07.2013, 19:00 Uhr
So., 07.07.2013, 19:00 Uhr
Mi., 28.08.2013, 19:00 Uhr
Sa., 31.08.2013, 19:30 Uhr
Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Florentine Klepper
Holländer: Markus Marquardt; Senta: Marjorie Owens; Daland: Georg Zeppenfeld; Mary: Tichina Vaughn; Erik: Will Hartmann; Steuermann: Simeon Esper
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sinfoniechor Dresden - Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden









