(openPR) "Um eine Lottoannahmestelle in NRW betreiben zu können, muss man offensichtlich eine Menge Geld mitbringen", kommentiert Helmut Hoesen, Vorsitzender des Lotto-und Toto-Verbandes der Annahmestelleninhaber in NRW (LTV NRW) und Annahmestelleninhaber aus Düsseldorf die Gerüchte, dass die Gebühren für die Genehmigung zum Betrieb einer Annahmestelle von bislang 20,- € auf 1.250 € für eine 5 Jahres Lizenz steigen sollen. Und das ganze schon ab 01. Oktober 2014.
Bislang hat die Westdeutsche Lotterie in Münster (WestLotto) die Gebühren für die Genehmigungsverfahren von Annahmestellen übernommen. Dass der Gebührensprung nunmehr gänzlich von WestLotto übernommen wird, hält der Verband für eher unwahrscheinlich.
"Bei über 3.500 Annahmestellen liegen wir schon bei einem Gebührenaufkommen von über 4,3 Millionen Euro insgesamt - hinzu kommen noch die Annahmestellen, die komplett neu eröffnet werden", so Tobias Buller, Geschäftsführer des LTV NRW.
Hintergrund der geplanten Gebührenerhöhung soll eine Intervention des Landesrechnungshofes bei der Landesregierung in NRW sein. Rein rechtlich hat die zuständige Bezirksregierung als Behörde schon jetzt die Möglichkeit, die Gebühren durch rmessensausübung innerhalb des Gebührenrahmens von 50 Euro bis 5000 Euro festzusetzen.
Seit Tagen beschäftigt sich der LTV-Geschäftsführer intensiv mit dieser Thematik. „Für Aktivitäten auf Landesebene ist es derzeit noch zu früh – wir haben noch nicht einmal eine schriftliche Mitteilung hierzu vorliegen“, so Buller. „Unsere Telefonleitungen waren teilweise jedenfalls überlastet vor lauter – verständlicher – Aufregung.“
Helmut Hoesen: "Wer jetzt noch nicht Teil unserer starken Gemeinschaft ist, ist aufgerufen, sich unverzüglich zu engagieren. Nur mit einem hohen Organisationsgrad werden wir als berufsständischer Verband unsere Ziele durchsetzen! Ich rufe daher alle Annahmestellen in NRW auf, so schnell wie möglich – unter www.lottoverband.de - eine Mitgliedschaft einzugehen. Wer glaubt, an 50 Euro im Jahr sparen zu müssen, dem ist letztlich auch nicht zu helfen!“
Buller: „Schaffen wir es mit einer starken Gemeinschaft der Politik klar zu machen, dass die Annahmestellen in NRW keine unendlich zu melkenden Unternehmer sind, ist der Jahresbeitrag wohl schnell wieder (mehrfach) drin! Das muss es doch wohl jedem Wert sein!“


















