(openPR) HEIDENHEIM, 29.05.2006. Mehr als eine Millionen private Haushalte erhielten in den vergangenen Tagen Post von ihrem Stromversorger. Darin kündigt das Energieunternehmen EnBW eine Strompreiserhöhung für ihren Tarif „AktivPrivat“ an. Was zunächst ärgerlich klingt nutzen clevere Bürgerinnen und Bürger als Gelegenheit zu ihrem „ganz persönlichen Ausstieg aus der Atomenergie“. Durch die Gebührenerhöhung steht dem Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht zu.
Während die EnBW in ihrem Prospekt zum Tarif „AktivPrivat“ reißerisch propagiert: "Wir versprechen: Die EnBW bleibt der Energieerzeuger mit dem geringsten CO2 -Ausstoß.", zeigt ein Blick auf den Energiemix dass über 55% des Stromes von der ENBW aus Kernenergie gewonnen wird.
Für Gerd Eckhardt, den ödp-Kreisvorsitzenden aus Heidenheim ist klar: „20 Jahre nach Tschernobyl sollte jedem Bürger bewusst sein, Atomstrom ist ein Weg in die Sackgasse. Selbst für unsere ödp-Landesgeschäftsstelle in Stuttgart beziehen wir schon seit längerer Zeit Ökostrom. Dabei zeigt sich dass „grüner Strom“ meist gar nicht oder nur unwesentlich teurer als herkömmlicher Strom ist. Mit einem Wechsel des Stromanbieters können die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, der EnBW und Günther Oettinger, zeigen, was sie von den Laufzeitverlängerungsplänen für Atomkraftwerke halten.
Die ödp in Heidenheim ist eine lokale Untergliederung der Ökologisch-Demokratischen Partei.
In der ödp arbeiten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach "Immer mehr" das Prinzip Verantwortung entgegensetzen: "So leben, dass Zukunft bleibt!". Angestrebt wird eine Wende im Lebens- und Wirtschaftsstil - weg von der Überfluss- und Verschwendungswirtschaft, hin zu Nachhaltigkeit und "echter" Lebensqualität.
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