(openPR) Ernährung vor und nach bariatrischen Operationen: Wer mit verkleinertem Magen gesund leben will, muss sich konsequent an Ernährungsschemata halten. Aber: Eine geschmacksarme, eintönige Diät ist keineswegs angesagt. Claudia Paul, Ernährungsberaterin in Leverkusen, hat in ihrem neuen Ratgeber nicht nur die Regeln, sondern auch attraktive Rezepte zusammengestellt; wer selbst kocht, bereitet sich und anderen Freude. Fertiggerichte und Fast Food sind Gift.
Nach bariatrischer Chirurgie gilt:
- Mageres Fleisch und magere Wurst sind selbstverständlich erlaubt. Streng verboten sind Speck, Bauchfleisch, Hackfleisch, Bratwurst, fettreiche Wurstsorten wie Leberwurst, Mettwurst, Rotwurst, Salami, Zervelatwurst, Mortadella, Zungenwurst.
- Frischer oder tiefgekühlter Fisch sind zu empfehlen (z.B. Kabeljau, Scholle, Schellfisch, Seelachs, Lachs, Zander, Barsch u.a.). Aber fertig zubereiteter Fisch in Soßen, Panierung, Öl, Marinade oder Fischstäbchen gehören nicht auf den Speiseplan.
- Auch bei Milch und Milchprodukten gilt: Die fettarme Variante ist immer die Richtige; Zucker- oder andere Zusätze sind schädlich.
- Butter und Margarine bzw. Oliven- und Rapsöl dürfen sparsam verwendet werden. Doch Schmalz, Talg, Speck, Kokosfett, Mayonnaise sind tabu.
- Obst und Gemüse sollten möglichst reichhaltig und frisch sein; mit Fertigprodukten und Konserven handelt sich der Esser jedoch nur Ungutes ein.
- Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln sind immer eine solide Grundlage. Doch in Pommes frites, Chips, Bratkartoffeln, Kroketten, Kartoffelsalat und Reibekuchen sind immer Substanzen enthalten, die dem Körper schaden.
- Naturreis, Vollkornteigwaren, Vollkornbrot und Vollkornkuchen schmecken nicht nur kräftiger, sondern tun auch der Gesundheit gut. Polierter Reis, Weißmehlteigwaren, Weißmehl- und Stärkeprodukte taugen zu nichts.
- Der Mensch kann nicht genug Wasser trinken, möglichst zwischen den Mahlzeiten, auch um das Hungergefühl niedrig zu halten. Bei Alkohol, Fruchtsäften, Limonaden, Schorlen, Eistees, Fruchtnektar mit Zuckerzusatz, koffeinhaltigen Getränken u. ä. schaltet Claudia Paul die Ampel auf tiefstes Rot.
- Bei Eiern ist die Empfehlung ähnlich restriktiv: maximal zwei pro Woche, verarbeitete Eier, z.B. im Kuchen, mitgerechnet.
- Zuguterletzt: Süßes, Naschereien stehen ganz oben auf der Verbotsliste.
Bei allen Entbehrungen und Einschränkungen ist es umso wichtiger, auf Hochwertigkeit der Nahrungsmittel zu achten und in der Küche Phantasie walten zu lassen ... Claudia Paul geizt nicht mit Anregungen und Tipps aus ihrer jahrelangen Erfahrung.
>> Claudia Paul: Ernährung vor und nach bariatrischen Operationen. Der Ratgeber für Betroffene - mit umfangreichem Rezeptteil. 2., erweiterte Auflage 2014
Pabst, 148 Seiten (farbig), ISBN 978-3-89967-939-7











