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Niederlassen oder Niederkommen?

07.08.201419:14 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Niederlassen oder Niederkommen?

(openPR) Mit dieser provokanten Frage konfrontieren die „Jungen Dermatologen“ derzeit ihren medizinischen Nachwuchs. In einer kürzlich gestarteten Kampagne werben die engagierten Mitglieder der AG JuDerm („Junge Dermatologen“) des BVDD (Berufsverband Deutscher Dermatologen) für die Vorteile der Niederlassung als Dermatologe.



Kind oder Karriere, Leben oder arbeiten – als Arzt oder werdender Arzt macht man sich diese Gedanken früh. „Dabei geht beides!“ stellt Dr. T. Bandholz, Vorstandsmitglied des BVDD klar. „Gerade in der Dermatologie lässt sich vieles gut planen. Es gibt nicht diese klassischen Notfälle, wie etwa in der Unfallchirurgie oder plötzliche Einsätze am Sonntagvormittag, wie in der Geburtshilfe. Nacht- und Bereitschaftsdienste sind einfach nicht die Regel.“ Und noch mehr Vorteile einer Niederlassung gegenüber dem Angestelltenverhältnis in einer Klinik stellen die „Jungen Dermatologen“ in ihrer Kampagne heraus. So findet man auf deren Webseite www.juderm.de Best-Practice-Beispiele in Form von Interviews, in denen jede erdenkliche Form der Niederlassung und der jeweilige Weg dorthin beschrieben wird. Regelmäßige Diagnosequizze, ein geplanter Imagefilm und ständige Rubriken wie Buchbesprechungen oder Fundstücke runden das Webangebot für die interessierten Besucher ab und zeigen, wie spannend die Dermatologie grundsätzlich sein kann.
Wichtig ist es dem Team, Vorurteile und Klischees aus dem Weg zu räumen. Oft ist es die Angst vor dem Ungewissen, kombiniert mit dem Wunsch, eine Familie zu gründen, die vor allem junge Frauen davon abhält, den Schritt in die Niederlassung zu wagen. Dabei gibt es gerade in der Dermatologie Modelle, wie z. B. das von Dr. Heinke Hardung aus Kiel, die sich per Jobsharing die Arbeit in ihrer Praxis mit einer jungen Kollegin teilt. Die 60-jährige Medizinerin engagiert sich stark in caritativen Projekten und möchte daher nur in Teilzeit arbeiten, ihre Praxis-Partnerin hat Familie und dadurch ebenfalls Interesse an einer halben Stelle. So haben sich die beiden Ärztinnen in einer absoluten Win-Win-Situation wiedergefunden, denn die Dermatologie ist spannend, auch ganz ohne actiongeladene Szenen wie aus bekannten TV-Sendungen, die beispielsweise in der Chirurgie spielen.
Auch andere Modelle werden lebendig in kurzen Interviews portraitiert und ein Mentorenprogramm zur Unterstützung für den Schritt in die Niederlassung rundet die Offensive der „JuDerm-ler“ ab.
Das Problem, vor allem in ländlichen Gebieten die medizinische Versorgung sicherzustellen, besteht nicht erst seit gestern. Auch in anderen Fachrichtungen, vor allem in der Allgemeinmedizin, also beim klassischen „Landarzt“, herrscht großer Mangel. Die „Jungen Dermatologen“ ziehen hier am selben Strang wie viele andere medizinische Berufsverbände, KVen und auch das Bundesministerium. Attraktive Stipendien, mietfreies Wohnen, Jobangebote für den Ehepartner sind nur einige der Maßnahmen, die sich beispielsweise die Gemeinden in ländlichen Gegenden haben einfallen lassen, um mehr Mediziner für eine Niederlassung vor allem auf dem Land zu begeistern. „Ich halte von mehreren selbständigen Ärzten geführte MVZ (Medizinische Versorgungszentren) für am sinnvollsten. In Verbindung mit einer Belegklinik kann man so am besten auch die ländliche Versorgung ambulant wie stationär sicherstellen“, äußert sich Prof. Dr. Dr. R. Peter über die aktuelle Situation in einem weiteren Interview im Rahmen der Kampagne. Der Drang zur Industrialisierung der Medizin erinnere ihn an die Fehler, die auf ähnliche Weise bereits in der Landwirtschaft gemacht wurden. Seine Vision sei der „medizinische Manufakturbetrieb“: kleine, dezentrale Versorgungszentren, vorzugsweise unter ärztlicher Leitung.
Die „Jungen Dermatologen“ haben den Kampf aufgenommen, mit einem weiteren Slogan ihrer Kampagne machen sie dies deutlich: „Praxis? Praktisch!“.

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