(openPR) Keine Entwarnung an der Front der Stromtrassengegner! Trotz zunehmender Bekenntnisse der Politiker, dass die Hochspannungsgleichstromtrasse „Süd-Ost“ zwischen Bad Lauchstädt in Sachsen-Anhalt und Meitingen in Schwaben nicht kommen wird, bleiben viele Bürger misstrauisch. An den vier Ortseingängen von Lenting wurden deshalb von der „Bürgerinitiative Lenting, NEIN – zur Stromtrasse, JA – zur Energiewende” als sichtbares Zeichen des anhaltenden Widerstandes Banner aufgestellt. Viele Bürger halten die Trasse für überhaupt nicht notwendig. Sie ist für die dezentrale Versorgung in Bayern nicht geeignet, da zwischen dem Anfangs- und Endpunkt keine Abschaltung möglich ist. Die Trasse dient also nur der Durchleitung von möglichst billig erzeugtem Strom aus fossiler oder atomarer Energie zum Zwecke des internationalen Stromhandels. Die neu diskutierte Verlegung des Anfangspunktes nach Norden verstärkt diese Vermutung, weil dadurch auch „dreckiger” Kohlestrom aus unseren östlichen Nachbarländern sowie russischer Atomstrom eingespeist werden kann. Eine überdimensionierte Trassenauslegung soll solchermaßen erzeugtem Strom langfristig Wettbewerbschancen gegenüber regenerativ erzeugtem Strom mit Einspeisevorrang eröffnen.
Die Kosten alleine für diese Trasse betragen ca. eine Milliarde Euro. Für die im aktuellen Bundesbedarfsplan enthaltenen 36 Trassen mit insgesamt 5 700km werden pro km zwischen 1,5 und 10 Mio. Euro veranschlagt. Steigerungen des Strompreises sind damit unausweichlich. Bereits heute hat Deutschland mit ca. 28 EuroCent den zweithöchsten Strompreis je kWh in Europa. Dies wollen die Bürger nicht mehr akzeptieren. Schon garnicht, wenn die auflaufenden Kosten gegen eine möglichst schnelle Energiewende mit dezentraler Versorgung und regenerativ erzeugter Energie gerichtet sind. Die Bürgerinitative Lenting http://www.bi-lenting.de/ will mit den dauerhaft sichtbaren Bannern aufrütteln und ein Zeichen für die echte Energiewende, gegen weiter steigende Strompreise und gegen die Profitgier von Investoren, Stromprovidern und Übertragungsnetzbetreibern beim Stromhandel setzen.
Wacht auf und solidarisiert Euch! Jede Stimme und jede Kraft zur Verhinderung der Stromtrasse „Süd-Ost” zählt. Unsere Ziele sind längst nicht erreicht!











