(openPR) Bürgerinitiative gegen die Stromtrasse Sued.link durch das Weserbergland.
Im großen Saal der Landherberge Ottenstein fand am 17.03.2016 eine Informationsveranstaltung der „Bürgerinitiative gegen die Stromtrasse Sued.link durch das Weserbergland“ statt. Unter den derzeit 1304 Mitgliedern der BI wurde diese Veranstaltung sehr begrüßt, sodass der Saal der Landherberge proppenvoll war. Für die anwesenden Stromtrassen-Gegner gab es positive Nachrichten, denn wie zu verlauten war, sollen die Südlinkkabel nun als Erdkabel verlegt werden. Nachdem im Oktober 2015 das Bundeskabinett und im Dezember des zurückliegenden Jahres auch der Bundesrat entschieden hatten, dass der Südlink nicht als Freileitung, sondern unter der Erde verlegt werden muss, konnte im Saal der Landherberge Ottenstein die Stimmung kaum besser sein.
Tobias Timm, Leiter der Klimaschutzagentur Weserbergland und der Vertreter des Leitungsbauers, Firma „Tennet“,- Thomas Wagner, informierten die Mitglieder der BI über die Beschlüsse der Erdkabel-Methodenkonferenz, die am 03. März in Bonn stattgefunden hatte. Danach gilt, entsprechend der neuen Gesetzeslage, dass für einzelne Netztausbauvorhaben das Erdkabel den Vorrang hat.
Für die Landherberge Ottenstein, war dieser Abend eine Premiere, denn eine Saalbelegung in dieser Größenordnung, konnte die, seit Juni 2015, neue Geschäftsleitung bisher noch nicht verbuchen. Nach der Ausstattung mit neuen Stühlen, im Saal der Landherberge, ist für zukünftige Veranstaltungen ein weiterer wichtiger Grundstein gelegt. Das Haus in Ottenstein blickt auf eine 350 Jahre alte Geschichte zurück und bietet, mit seinen 17 historisch eingerichteten Gästezimmern, nicht nur den Motoradfahrern, die die Landherberge gern als ihr Biker-Hotel bezeichnen, günstige Übernachtungsmöglichkeit im Weserbergland, sondern auch das flüssige Gold des Weserberglandes, in seine Kutscherstube an.
Für die Bürgerinitiative ist dieser Abend noch nicht das Ende ihrer Arbeit, jedoch ein großer Erfolg. So erwähnte Rolf Keller, der Sprecher der BI Weserbergland, bereits bei seine Begrüßung, dass es sich erneut gezeigt hat, wie wichtig, erfolgversprechend und sinnvoll Bürgerproteste in unserer Demokratie sein können. Zu den Anfängen wurde die BI noch belächelt, doch bald schon erreichte der Bürgerprotest die Politik und Entscheidungsträger und wurde zu einem ernstgenommenen Gesprächspartner. Entsprechend der neuen Beschlüsse, seitens der Bundesregierung, muss nun neu geplant werden,- was seine Zeit brauchen wird. Für zukünftige Veranstaltungen und Informationsabende in Ottenstein, ist die Landherberge, mit ihrem großen Saal, auf jeden Fall gerüstet.








