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Regionales Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm verabschiedet Absolventen

04.08.201418:36 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Regionales Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm verabschiedet Absolventen
Bereit für das Berufsleben: Der Absolventenjahrgang 2014 des RAZ Ulm
Bereit für das Berufsleben: Der Absolventenjahrgang 2014 des RAZ Ulm

(openPR) ULM – Geschafft: 26 frisch gebackene Fachkräfte haben im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm ihre Abschlusszeugnisse entgegengenommen. Sie können nun gut ausgebildet und mit besten Perspektiven in das Berufsleben starten. Bei der Absolventenfeier verabschiedet wurden auch elf junge Menschen, die in der zum Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) gehörenden Einrichtung eine Berufsvorbereitung durchlaufen haben, sowie 13 externe Schülerinnen und Schüler.




Ein Hoch auf die Absolventen

"Ein Hoch auf uns…" Mit ihrer Titelauswahl traf das Musiker-Trio "Nic Diamond & the mellow tunes" genau den richtigen Ton bei der Feier, zu der die Absolventen, ihre Lehrer und Ausbilder sowie auch viele Angehörigen in die "Schillerstraße 15" gekommen waren. Schließlich ging für die erfolgreichen Azubis und auch die Teilnehmer der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende.

Individuelle Förderung im RAZ Ulm

"Sie können sich auf die Schultern klopfen", beglückwünschte BBW-Geschäftsführer Herbert Lüdtke in seinem Grußwort die Absolventen. Er betonte, wie wichtig gerade in Zeiten der Inklusionsdebatte spezielle Einrichtungen wie das RAZ Ulm seien, um junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf beruflich auf Kurs zu bringen und sie nach ihren individuellen Bedürfnissen zu fördern. Denn: "Es können nicht alle alles gleich machen, dazu sind wir Menschen viel zu verschieden."

Gute Jobperspektiven

Als symbolisches Geschenk hatte Herbert Lüdtke ein kleines Stehaufmännchen mitgebracht. Denn dass sie auch Rückschläge verkraften können, das hatten die Absolventen während ihrer dreijährigen Ausbildung im RAZ und dessen Partnerbetrieben gezeigt. "Sie haben gekämpft und durchgehalten, auch wenn’s manchmal schwer war", lobte Martin Maier von der Handwerkskammer Ulm und richtete sich insbesondere auch an die Azubis aus seinen Berufsbereichen, etwa die Autofachwerker, Holzbearbeiter oder Bäckerfachwerker: "Sie haben handwerkliches Können, Geschicklichkeit und Wissen unter Beweis gestellt. Auf diese Leistung können Sie stolz sein." Und er sei sich sicher, "dass Sie mit Ihrer Qualifizierung jetzt auch eine Stelle finden." Gute Jobperspektiven bescheinigte den Absolventen auch Lothar Scherhaufer von der Ulmer Agentur für Arbeit: "Mit Ihrer Ausbildung haben Sie die Grundlage gelegt, dass Sie in ihrem Beruf durchstarten können."

Erfolgreiche Teamarbeit

Ebenfalls unter den Gratulanten war Monika Schmid, Leiterin des Bildungsbüros der Stadt Ulm, die eine erfolgreiche Ausbildung mit dem Gewinn eines Weltmeistertitels verglich. Man habe lange dieses eine Ziel vor Augen gehabt und dabei in einem großen Team mit Lehrern, Ausbildern und Bildungsbegleitern gemeinsam am Erfolg gearbeitet: "Und heute halten Sie sozusagen den Pokal in den Händen!"

Sonderpreise vergeben

Neben den Zeugnissen und Gesellenbriefen verteilte RAZ-Abteilungsleiterin Birgit Simon auch noch drei Sonderpreise für "Leistungen, die man nicht mit Noten messen kann". Diese gingen an den frisch gebackenen Autofachwerker Florian Köpf sowie an zwei Verkaufshelferinnen im Bäckerhandwerk, Tanja Himmler und Sanita Ljahovic, ehe ein Segensspruch von Lehrerin Maren Becker und ein gemeinsamer Imbiss am Büfett die Veranstaltung abrundeten.

Weitere Infos zum Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.raz-ulm.de.

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