(openPR) ULM – Aufnahmefeier im Regionalen Ausbildungszentrum (RAZ) Ulm des Berufsbildungswerkes Adolf Aich (BBW): 30 junge Menschen mit besonderem Teilhabebedarf haben dort mit einer Ausbildung oder einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme begonnen.
Neuer Lebensabschnitt beginnt
„Heute ist für Sie der erste Tag eines neuen Lebensabschnittes.“ Mit diesen Worten begrüßte RAZ-Einrichtungsleiterin Birgit Simon die jungen Frauen und Männer in der Aula des Hauses für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe in der „Schillerstraße 15“. Für acht Jugendliche geht es hier in den kommenden elf Monaten darum, im Rahmen einer Berufsvorbereitung fit für eine anschließende Ausbildung zu werden. Weitere 22 frisch gebackene Azubis stehen bereits am Anfang einer in der Regel dreijährigen Lehre in einem von rund zehn anerkannten Ausbildungsberufen, die im RAZ Ulm zur Wahl stehen. Besonders beliebt in diesem Jahr: eine Lehre im Bäckereiverkauf.
Durchhaltevermögen ist gefragt
Doch egal ob Ausbildung oder Berufsvorbereitung, egal ob Küche, Verkaufstheke oder Werkstatt: Ausdauer, Kraft, Fleiß und Motivation seien jetzt gefragt. Das betonte BBW-Geschäftsführer Christian Braun und empfahl den Jugendlichen, immer ein Ziel vor den Augen zu haben, dieses Schritt für Schritt zu verfolgen und sich dabei auch von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen. „Und dann sind wir ja auch noch da“, sicherte der Geschäftsführer den Jugendlichen die volle Unterstützung zu – „mit allem, was uns zur Verfügung steht“.
Volle Unterstützung
Dafür sorgt im RAZ Ulm und in der unter dem gleichen Dach beheimateten Max-Gutknecht-Schule ein Team aus Bildungsbegleitern, Ausbildern, Lehrern und Psychologen, die die Jugendlichen auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg betreuen und fördern. Mit Erfolg, wie Jahr für Jahr die guten Abschluss- und Vermittlungsquoten zeigen. Eine solche Zukunft wünschte Christian Braun auch dem aktuellen Ausbildungsjahrgang: „Wir glauben an Sie.“
RAZ Ulm als wichtiger Partner
Bei der beruflichen Integration von benachteiligten jungen Menschen sei das RAZ Ulm einer der wichtigsten Träger, betonte Ulrich Neuner von der Ulmer Agentur für Arbeit in seinem Grußwort. „Nicht jeder findet eine Ausbildungsstelle auf dem freien Arbeitsmarkt“, so Neuner. „Und nicht für jeden wäre es gut, wenn er dort eine fände“, verwies er auf den höheren Unterstützungsbedarf dieser Jugendlichen und die Gefahren eines Ausbildungsabbruchs. Ulrich Neuner rief die RAZ-Teilnehmer dazu auf, sich für ihren Beruf zu begeistern und nie aufzugeben: „Bleiben Sie dran!“
Jetzt geht‘s los
Nach einem weiteren musikalischen Zwischenspiel des Trios „Nic Diamond & the mellow Tunes“, der Vorstellung von Ausbildern und Bildungsbegleitern und einem irischen Segensgruß klang der erste Tag im RAZ für die Jugendlichen dann zwar auch schon mit einem gemeinsamen Imbiss aus. Birgit Simon schwor sie aber bereits auf die kommenden Aufgaben ein. Denn: „Morgen früh um acht geht’s dann richtig los.“
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Weitere Infos zum Regionalen Ausbildungszentrum Ulm des Berufsbildungswerks Adolf Aich der Stiftung Liebenau finden Sie unter www.raz-ulm.de.
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