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BPAV: Verblisterung ist unverzichtbare Basis eines professionellen Medikationsmanagements

21.07.201418:07 UhrVereine & Verbände

(openPR) Berlin (21.07.2014) - Das kürzlich vorgestellte Konzept der ABDA, mit Hilfe eines Medikationsmanagements und einer Medikationsanalyse die Effektivität der Arzneimitteltherapie zu erhöhen und Arzneimittelrisiken zu minimieren, geht in die richtige Richtung. Der BPAV vertritt Unternehmen (Blisterzentren) die sich auf die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV) spezialisiert haben und damit automatisch Teil dieses Prozesses sind. Das Medikationsmanagement wird von den Apotheken in der Dienstleistungsgemeinschaft Apotheke/Blisterzentrum im Rahmen der PAV schon lange praktiziert.



Die Erläuterungen der ABDA basieren auf einem Grundsatzpapier, das die Begrifflichkeiten Medikationsmanagement und Medikationsanalyse genauer definiert und das bereits im Juni dieses Jahres erstmals vorgelegt wurde. Der BPAV geht einen Schritt weiter und erklärt, warum eine Medikationsanalyse und -management ohne PAV nur bedingt effizient sind. „Die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung spielt ihre Stärken in der, schon heute, vorhandenen stringenten interdisziplinären Kommunikation zwischen allen am Medikationsprozess Beteiligten aus. Die Apotheke kümmert sich um das Rezeptmanagement und ist durch die Planung der Blister-Herstellung schon heute im Besitz der aktuellen Informationen über die Medikation, erkennt die Verträglichkeiten und das Blisterzentrum stellt valide diese Medikationen patientenindividuell her. Hier gehen in der Kette von der Verschreibung durch den Arzt über die Apotheke bis hin zum Patienten, der seine Medikamente im Blister individuell pro Einnahmenzeitpunkt bekommt, keine Informationen verloren“, erläutert der BPAV-Vorsitzende Hans-Werner Holdermann.

Ein reines Medikationsmanagement in der Apotheke ohne anschließende, lückenlose und valide Lieferkette lässt das gut Gemeinte ins Leere laufen, ist sich der BPAV-Chef sicher. „Auch mehrfache Analysen zu einzelnen Terminen machen noch lange keinen durchgehenden Prozess, der die Apotheken mit den aktuellen und notwendigen Informationen versorgt. Der ist z.B. nur mit einer wöchentlichen Herstellung der Arzneimitteltherapie gegeben, nur dadurch wird sie Chef im Ring.
Die „Brown-Bag Analyse“, also den Arzneimittelmüll von Patienten im Nachhinein zu bewerten, ist für mich als Apotheker inakzeptabel, wenn mir ein Verfahren zur Verfügung steht, das im Voraus Risiken erkennen kann. Denn genau das ist der Vorteil individuell verblistert abgegebener Arzneimittel im Gegensatz zur umstrukturierten Abgabe von Fertigarzneimitteln“.

Auch die Frage der Arzneimitteltherapiesicherheit komme lt. BPAV hinzu: Eine der Therapie exakt zuzuordnende Medikation schützt die Patienten vor Fehlmedikation gerade in Heimen, verbessert die Compliance; von der Arbeitsentlastung bei den Pflegekräften ganz zu schweigen.
„Es freut mich daher, dass vor kurzem auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), darauf verwiesen hat, dass neben der wertvollen Beratung in der Apotheke vor Ort auch die PAV einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass Patienten die verschriebenen Medikamente auch getreu ihrer vom Arzt verordneten Therapie einnehmen“, sagt Holdermann.

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