(openPR) Als deutsches Dienstleistungsunternehmen des internationalen Wettunternehmens Tipico Co. Ltd, 4, Valley Towers,Valley Road, Birkirkara Malta haben wir in der Sendung SAT 1 Akte 06 den Bericht zu dem Thema Wettskandal, Akte 06 deckt auf von gestern 16. März 2006 mit großem Interesse und deutlicher Irritation zur Kenntnis genommen.
Bei der gezeigten Wettannahmestelle der Firma Tipico in München handelt es sich um eine Annahmestelle, die Wetten zu festen Quoten anbietet, mit der Folge, dass im Falle einer betrügerischen Manipulation eines Spieles der Wettanbieter, in diesem Fall die Firma Tipico, die außergewöhnlich hohen Wettgewinne bezahlen müsste. Erster und unmittelbar Geschädigter derartiger Manipulationen wäre somit der Wettunternehmer, in diesem Fall die Firma Tipico in Malta.
Dies kam in dem vorgenannten Bericht in keiner Weise zu Geltung.
Wie weisen allerdings darauf hin, dass in dem gezeigten Ladenlokal die behaupteten Wetten zu keinem Zeitpunkt abgeschlossen wurden und somit auch keine Auszahlungsverpflichtungen der Firma Tipico entstanden sind.
Wir haben für den fraglichen Zeitraum keinerlei atypisches Wettverhalten festgestellt und demgemäß auch keine atypischen Auszahlungen getätigt.
Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass es sich bei dem anonymen Informanten um einen ehemaligen Mitarbeiter des oben genannten Wettbüros gehandelt haben dürfte, dessen Anstellungsvertrag wegen des Verdachts von Unregelmäßigkeiten vor einigen Monaten gekündigt wurde.
Zusammen gefasst bleibt die Vermutung, dass es sich bei dem groß aufgebauschten Wettskandal um nichts anderes handeln dürfte als um ein aus dem Geltungsbedürfnis eines gekündigten Mitarbeiters stammendes Phantasiegebäude.
Zur weiteren Aufklärung stehen wir jederzeit zur Verfügung, erwarten allerdings eine rasche Klarstellung und eine objektive Berichterstattung.
PS: Nur der Ergänzung halber und zur abschließenden Klarstellung sei hinzugefügt, dass die behaupteten Wetten im unserem Ladenlokal nicht angenommen worden wären, da ein von uns eingerichtetes präventives System derartige Wetten verhindert und uns auch hierüber bereits vor Abschluss der Wetten informiert hätte.
Frankfurt am Main, den 17. März 2006
Stefan Meurer, Geschäftsführer







