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Modellprojekt Chancengleichheit in der Personalauswahl

20.03.200613:26 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Teilnahme für Personalverantwortliche aus mittelständischen Unternehmen

Dortmund, 20.03.06. Die Dortmunder Unternehmensberatung t-velopment sucht mittelständische Unternehmen aus der Ziel 2 – Region in NRW, die an einer wissenschaftlich-fundierten Untersuchung mit anschließendem praktischen Training teilnehmen möchten. Thema: Optimierung der Personalauswahl durch Chancengleichheit für Frauen und Männer.



Mit dieser Idee gewann t-velopment im letzten Jahr den NRW-Innovationspreis für Dienstleistungen. „Ziel unseres Modellprojektes ist es, in einem neuartigen Ansatz gemeinsam mit Unternehmen der Zielregion 2 ein Fairnesstraining für Personalverantwortliche zu entwickeln“, erklärt Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke, Geschäftsführerin und Gesellschafterin von t-velopment.

Im März beginnt die Umsetzungsphase des Projektes. Hierzu suchen die Organisationspsychologen aus Dortmund 20 bis 30 betriebliche Praktiker, die an den drei Modulen des Projektes teilnehmen und ihre Kompetenzen in der Personalauswahl verbessern möchten. In Teil 1 geht es um die Voraussetzungen für eine faire Personalauswahl. Anhand von Fragebögen werden die teilnehmenden Personalverantwortlichen über ihre Entscheidungsfindung bei Personalfragen interviewt. Die Ergebnisse werden im Anschluss inhaltlich ausgewertet (mit besonderer Rücksicht auf den Datenschutz). Sie münden in das Konzept des zweiten Moduls, den Praxistrainings für die Personaler. Im dritten Modul wird ausgewertet, wie hoch die Kompetenzsteigerung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und damit auch wie effektiv sich die Personalauswahl in den Unternehmen verbessert hat.

Wirtschaftliche Vorteile aus der Einstellung von Frauen
Der Hintergrund des Modellprojektes ist vielschichtig. Mittelständische Unternehmen verschenken ein großes Potenzial an Fachkompetenz und damit bares Geld, denn jährlich werden viele Milliarden Euro in die Personalauswahl investiert. Jedoch herrscht bei vielen Personalverantwortlichen vor allem bei der Besetzung von Führungspositionen oftmals noch eine Voreingenommenheit gegenüber der Kompetenz von Frauen. Die Ruhr-Uni Bochum fand zum Beispiel im Februar 2006 heraus, dass im Ruhrgebiet Frauen schlechtere Chancen haben, berufstätig zu sein, als im Bundesdurchschnitt. Und eine repräsentative Befragung von 220 männlichen Führungskräften durch die German Consulting Group ergab, dass diese nach wie vor denken, weibliche Stärken wie Diplomatie und Konfliktfähigkeit würde Unternehmen keinen Vorteil bringen. Eine Vorstellung, die auch Auswirkungen auf die Personalentscheidungen hat.

Doch dieser Verlust an Human Ressources wird in Zukunft zum Wettbewerbsnachteil für viele Unternehmen, denn bereits jetzt herrscht in manchen Branchen aufgrund des demographischen Wandels ein Fachkräftemangel. „Das Modellprojekt ist für zukunftsorientierte Unternehmen, die schon heute zu der Einsicht gekommen sind, dass sie es sich in Zukunft nicht mehr leisten können, die Hälfte des Talentpools von Fach- und Führungskräften abzulehnen“, so die Organisationspsychologin Stangel-Meseke.

Das Modellprojekt „Gender faire Personalauswahl“ läuft bis Mitte 2007.

Über t-velopment
Gründer und Geschäftsführer der 1999 gegründeten Dortmunder Unternehmensberatung mit dem Hintergrund der Arbeits- und Organisationspsychologie sind die Diplom-Psychologen Prof. Dr. Martina Stangel-Meseke und Dr. Hartwig Fuhrmann. An der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vermittelt t-velopment neueste wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah in Unternehmen. Personalauswahl, Mitarbeiterförderung, Training, Coaching oder die Einführung effektiver Teamarbeit sind Kernaufgaben von t-velopment.

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