(openPR) Sagt jemand "Ich krieg die Motten", dann wünscht er sich keineswegs damit die kleinen Tierchen, die viele kleine Löcher in den Teppich fressen können. Dabei können Wollteppiche und Teppichböden aus Wolle durchaus als Nahrung für die Motten dienen. Stellen, die besonders ruhig und geschützt liegen und damit wenig begangen werden, sind bevorzugte Wohngebiete. Zwar sind die meisten Teppiche zunächst gegen die Krabbeltierchen geschützt, doch lässt dieser nach oder fehlt sogar, dann legen die Mottenweibchen an ruhigen Stellen gerne ihre Eier ab, aus denen die gefräßigen Larven schlüpfen.
Milde und feuchte Winter
Ist der Winter nicht streng und kalt, sondern eher mild und feucht, freuen sich die Motten. Motten sind kleine Schmetterlinge, die auf der ganzen Welt zu Hause sind und von Keratin leben - einem Eiweiß, das in Haaren und Federn vorkommt. Dabei sind eigentlich die Raupen der Motten diejenigen, welche die Schäden durch ihren Fraß verursachen. Ist der Falter ausgewachsen, dann lebt er noch etwa 30 Tage lang, frisst allerdings in dieser Zeit nichts mehr. Dafür legt er aber ungehemmt seine Eier - damit sich die nächste Generation von Motten durch den Teppich nagen kann. Vor allen Dingen nachts, wenn es dunkel ist, fliegen die Motten durch Ventilatoren, Lüftungsgitter oder Fensterritzen ins Haus. Je intensiver der Teppich riecht, umso mehr lockt er mit seinem Duft das Riechtier Motte an.
Wie erkennt man, ob der Teppich von Motten befallen ist?
Solange es taghell ist, verstecken sich die Motten gut. Erst wenn es dunkel ist, fliegen sie in der Wohnung herum. Das auffälligste Merkmal für den Befall von Motten sind die Fraßröhren, die wie weiße Wattefäden auf dem Teppich haften. Die winzigen Kotbällchen sind schon deswegen kaum zu sehen, weil sie wie Sand aussehen und von der gleichen Farbe sind, wie die Teppichfasern. Auch die Motteneier, die schmutzig weiß aussehen, fallen erst auf, wenn der Teppich genauer untersucht wird. Wenn jedoch die Fraßschäden zu sehen sind, dann haben sich die Motten bereits gut im Teppich eingerichtet.
Welcher Teppich wird von Motten befallen?
Hier sind die naturbelassenen Teppiche am gefährdetsten, diejenigen, die nur wenig gewaschen oder veredelt sind, die aus grober Wolle bestehen und eine lockere Textur haben. Ebenso sind rustikale Teppiche, die intensiv nach Wolle duften gefährdet oder viele Teppiche, die übereinander liegen und wenig bewegt werden. Dahingegen finden die Motten gut und regelmäßig gewaschene Teppiche nicht so attraktiv. Motten lieben Dunkelheit, Wärme und Ruhe. Je wärmer der Raum ist, desto schneller entwickeln sich die Motten im Teppich, die es auf bis zu vier Generationsfolgen in einem Jahr bringen können. Betragen die Temperaturen allerdings weniger als 8° Celsius, dann können die Eier bis zu einem Jahr lang ruhen und die Motten schlüpfen erst, wenn es wieder wärmer wird.
Bis zu 250 Eier je Motte
Liegt der Teppich ruhig und dunkel, findet die Raupe genügend Zeit, damit sie sich ungestört entwickeln kann. Bis zu 250 Eier werden von einer Motte auf dem Teppich einzeln verteilt. Auf einem dunkel gefärbten Teppich sind die weißen und unregelmäßig geformten Eier zu sehen, wenn darauf geachtet wird. Es dauert zwischen vier und 21 Tagen, bis die Raupen schlüpfen, die dann erst einen Millimeter groß sind. Sie bauen sich zum Schutz eine Gespinströhre, dass an Spinnfäden erinnert und fest an der Teppichwolle klebt. Werden sie nicht entdeckt, dann fressen sie sich hemmungslos durch den Teppich, bis sie nach zwei bis sechs Monaten einen Zentimeter lang sind. Will sich die Motte verpuppen, kriecht sie aus der Fraßröhre an die Teppichoberfläche. So hat die Motte später einen leichten Start.
Vom Fachmann reinigen lassen
Haben Sie Motten im Teppich und wollen nicht mit giftigen Gasen in Ihrer Wohnung hantieren, dann arbeiten wir mit sanfteren Mitteln und Techniken und vernichten auf diese Weise sicher Ihre Plagegeister.
Polsterblitz ist Ihr Ansprechpartner für professionelle Teppichreinigung
http://www.polsterblitz.de








