(openPR) (Elmshorn/4.7.2014) Am Donnerstag besuchte die schleswig-holsteinische Kulturministerin Anke Spoorendonk das „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ in Elmshorn und informierte sich über die Arbeit von Bühne und Verein. Mit dabei: Landtagsabgeordneter Peter Lehnert, Brigitte Hohmann aus der Kulturabteilung der Ministerin und Thorsten Mann-Raudies, Elmshorner Stadtverordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung.
„Peter Lehnert hat mir immer wieder von der Dittchenbühne erzählt“, berichtete Anke Spoorendonk während ihres Aufenthalts am „Forum Baltikum - Dittchenbühne“. „Deshalb wollte ich schon lange einmal hierher kommen – und jetzt hat es endlich geklappt!“ Auf dem Besichtigungsprogramm an der Hermann-Sudermann-Allee: eine ausführliche Hausführung – vom großen Vortrags- und Festraum über den Theatersaal, die hellen und freundlichen Räumlichkeiten des Kindergartens bis zu den Veranstaltungsräumen, den Theaterwerkstätten und den Künstlergarderoben. Während des Rundgangs machte die Ministerin bei der Theaterschule mit, informierte sich über die Malkurse für Kinder und plauderte mit den Schneiderinnen in der Theaterschneiderei. Und sie ließ es sich nicht nehmen, eine schmale, steile Treppe emporzusteigen, um auf dem Dachboden einen Blick auf den reichhaltigen Fundus der Bühne zu werfen.
In einem anschließenden Gespräch informierte Dittchenbühnen-Vorsitzender Raimar Neufeldt über Geschichte und aktuelle Ausrichtung des „Forum Baltikum – Dittchenbühne“, berichtete über Projekte und Pläne, hob das vielfältige, ehrenamtliche Engagement von Mitgliedern und Helfern hervor, verschwieg aber auch nicht die angespannte finanzielle Situation des Vereins. Neufeldt: „Unsere Projekte und Programme tragen sich größtenteils selbst – was uns Sorgen macht, ist der aufwendige Unterhalt des Gebäudes.“ Man könne sich nicht einmal mehr wie früher einen Hausmeister leisten. Ministerin Spoorendonk zeigte sich sehr beeindruckt von den vielen Aktivitäten des Vereins und von dem großen Engagement, das überall im Hause spürbar sei. Große Aussichten auf direkte finanzielle Hilfen konnte sie dem „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ allerdings nicht machen. Sie wies aber auf die Möglichkeit hin, Mittel über die Förderungen von bestimmten Projekten zu generieren. Das sei aber – und da waren sich alle Anwesenden einig – ein mühsames Unterfangen.










